In den folgenden zwei Jahren brachte die Weberin einen Sohn und eine Tochter zur Welt. Das Ehepaar führte ein sehr glückliches Leben. So vergingen 7 Jahre. 7 Jahre auf der Erde entsprechen aber nur 7 Tagen im Himmel. Da der Himmelsgott alle 7 Tage seine 7 T?chter zu sich ruft, wurde das Geheimnis der Weberin bald gelüftet. Der Himmelsgott befahl den Himmelsgener?len, die Weberin zurück in den Himmel zu bringen. Als die Weberin in den Himmel zurückflog, eilte der traurige Ehemann seiner Frau nach, mit einer Tragestange über der Schulter, an deren beiden Enden Bambusk?rbe hingen, in denen die beiden Kinder sa?en. Der Ochse nahm eins seiner H?rner ab und verwandelte es in ein fliegendes Schiff, das den Ehemann und die Kinder in den Himmel bef?rderte.
Der Himmelsgott jedoch spaltete zu dieser Zeit mit seiner riesigen Hand die Luft, sofort entstand ein rei?ender silberner Fluss zwischen der Weberin und ihrem Mann. Da flogen eine Menge Elstern herbei und bildeten mit ihren K?rpern eine Brücke über den Fluss, um ein Treffen des Ehepaares zu erm?glichen. Der Himmelsgott sah sich gezwungen, dem Ehepaar zu erlauben, sich am 7. Tag des 7. Monats jedes Mondkalenderjahres auf der Brücke der Elstern zu treffen.
Was für eine tragische Geschichte! Der 7. Tag des 7. Monats des chinesischen Mondkalenders, das Qixi-Fest, ist also die Zeit, in der sich die Weberin mit ihrem Mann, dem Kuhhirten, trifft.
