德语故事素材:Honigelfen

发布时间:2021-08-31 05:00:01

Man müsse ganz früh aufstehen, und es sei ein weiter Weg. Kaum jemand habe es je geschafft. Die Worte von Muhme klangen ihm noch im Ohr. Peter wanderte fr?hlich und unbeschwert durch die Wiesen.
Er dachte an die herrlichen Geschichten, die Muhme, so nannten alle im Dorf seine Gro?mutter, ihm oft erz?hlt hatte. Statt sich vor dem Fernseher viereckige Augen zu holen, lauschte er lieber hingebungsvoll ihrer sanften Stimme. Sie wusste von phantastischen Begebenheiten zu berichten, von allerlei Getier und wundersamen Wesen. Seine Eltern hatten ihm beigebracht das Alter zu ehren.
Wenn also Gro?mutter ein ehrwürdiger Mensch war, dann würde sie wohl kaum Dinge erz?hlen, die nicht stimmten. Ein sechsj?hriger Junge war eben doch noch nicht alt genug, um m?rchenhaftes und wahrhaftes unterscheiden zu k?nnen. Unverdrossen stapfte er weiter. Mit seinem riesigen Wanderstab stakste er über den pl?tschernden Bergbach und hing seinen Gedanken nach. Ob er sie wohl fand? Wie sie wohl aussahen und wie viele waren es?
Er wollte sie unbedingt tanzen sehen. Ob sie sch?ne Kleider trugen? Fragen über Fragen schossen dem Burschen durch den Kopf. Pause - Peter war hungrig. Ganz unauff?llig hatte er sich noch am Abend eine Wegzehrung in den Rucksack gelegt. Vater und Mutter durften doch nicht merken, dass er sich mit dem ersten schimmernden Lichtstrahl aus dem Hause schlich. Nie h?tten sie ihn gehen lassen. Sie schimpften manchmal mit Muhme und sagten, dass sie ihn ganz verrückt machte mit ihrem Gerede. Er sei jetzt schon ganz anders als andere Jungen in seinem Alter und wie das wohl noch enden sollte.
Darum ist er heimlich und allein losgezogen. So früh am Morgen hatten die Hühner noch die K?pfe unter den Federn und nur Harras, der Hofhund, begrü?te ihn g?hnend. Sonst nahm er ihn immer mit auf seinen Wanderungen, er war ja sein Freund. Nur diesmal musste Harras zu Hause bleiben.
Er würde sie wom?glich verscheuchen, die kleinen Wesen, die er suchte. Kauend überlegte er, wie er sie überraschen k?nnte. Muhme hatte erz?hlt sie seien winzig klein, kaum so gro? wie ein Glied seiner Finger. Flink sollten sie sein, und erst auftauchen, wenn die Luft warm und von herrlichen Düften erfüllt war. Dann aber k?nnte man liebliche T?ne h?ren, und sie zu einer zauberhaften Melodie auf der gro?en Wiese in den Bergen tanzen sehen. Bei diesem Gedanken nahm sein Gesicht einen vertr?umten Ausdruck an, seine Augen gl?nzten und er verga? zu kauen.
Das wenige Brot war ohnehin fast aufgegessen, doch das war nicht wichtig, er wollte sowieso zum Abendessen zurück sein und allen von seinem Abenteuer berichten. Vielleicht, ja bestimmt sogar, konnte er eines von ihnen einfangen. Die Eltern würden staunen und sicherlich auch endlich den Geschichten von Gro?mutter glauben. Er erinnerte sich aber auch daran, dass Muhme gesagt hatte, sie k?nnten gef?hrlich werden. An jedem der sie bel?stigte r?chten sie sich und richteten ihn furchtbar zu. Nun ja, er konnte schon auf sich aufpassen. Pl?tzlich horchte er auf, das klang doch wie - ja genau, es summte und brummte, da war sicher ein Bienenstock in der N?he. Schnell stand er auf.
Das w?re ein herrlicher Leckerbissen auf dem Weg, er konnte bestimmt eine Wabe mit wunderbar sü?em Honig erbeuten. Mit flinken Augen schaute er sich um. Tats?chlich, dort am Wiesenrand stand ein hohler Baum. Vorsichtig n?herte er sich der ?ffnung, aus der er die Bienen schw?rmen sah. Wie sollte er da hochkommen? Mit seinem langen Wanderstab reichte er nur bis knapp an das Flugloch heran. Also, rauf auf den Baum.
Dieser war ziemlich trocken und glücklicherweise hingen einige der starken ?ste bis fast auf den Boden. Peter kletterte Ast für Ast nach oben. Auf die schon etwas nerv?sen Honigsammler achtete das Leckermaul kaum. Ihm stand der Sinn nur noch nach einem Stück der goldgl?nzenden Waben. Das Gebrummel klang gef?hrlich, und immer aufgeregter umschwirrten ihn jetzt die Bienen. In der Hoffnung, dass etwas Honig an seinem Stecken kleben bleiben würde, schob er ihn langsam in das Innere des Baumes. Das war für die Biester das Signal zum Angriff. Bei den ersten zwei, drei Stichen hielt Peter tapfer aus, aber dann ging es richtig los.
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