德语故事素材:Die Widderhorn-Maske zu Bremen (ein Märchen)

发布时间:2022-08-02 04:40:15

 In der sch?nen Stadt Bremen, nicht weit von den Ufern des gro?en Wassers, das heute die Kontinente trennt, steht ein Haus, das voll ist an Geschichten und Legenden. Sie sind so alt wie die L?nder unserer Erde, die in alten Zeiten einmal zusammengeh?rten.
Seit vielen Jahren haben die Menschen hier ihre Erinnerungen abgelegt, wenn sie von den Fahrten über das Meer heil wieder zurückkamen. Als ich im Winter des letzten Jahres dieses Haus besuchte, fand ich unter den Andenken der Seefahrer eine seltsame Maske und erfuhr dazu folgende Geschichte: Am Anfang der Zeiten, als Menschen und Tiere noch miteinander sprechen konnten, lebte in dem Land, das wir heute Afrika nennen, ein J?ger mit seiner Familie.
Er war mit den Tieren darüber einig geworden, dass er selbst nur zweimal in der Woche auf die Jagd ging, zwei Tage daheim blieb, um die Jagd der Tiere nicht zu st?ren und zwei Tage dazu nutzte, seinen Acker zu bestellen. Solange diese Vereinbarung nicht gest?rt wurde, lebten Mensch und Tier friedlich nebeneinander.
Die Tage, in denen er nicht jagte und nicht ackerte, nutzte er, um sein Werkzeug zu richten und die Hütte zu reparieren. Am siebenten Tag legte er sich aber in die Sonne und ruhte aus, um Kraft für die Jagd zu sammeln. Er nannte dies vor seiner Familie die Zeit des "Bereitwerdens". Eines sch?nen Sonnentags, da er es sich gerade neben seiner Hütte bequem gemacht hatte, um bereit zu werden, kam das Krokodil vorbei und fragte ihn: "Mein guter Freund Owusu, hast du vielleicht etwas für mich zu essen? Ich habe an meinem letzten Jagdtag kein Glück gehabt und muss nun hungern. Ich halte das keine drei Tage mehr aus." Nun hatte Owusu gerade soviel erjagt, wie er zum Leben für sich und seine Familie brauchte.
Doch da er ein gutes Herz hatte, nahm er den letzten Rest seiner Beute und gab dem Krokodil, was es verlangte. Vielleicht würde es ihm eines Tages auch helfen, wenn er in Not war. Seine Frau schüttelte dazu aber den Kopf und sagte: "Du bringst uns noch ins Unglück, Mann." "Wieso denn, Frau? Die zwei Enten, die ich von dem Erjagten gebe, bringen uns nicht um. Schlie?lich haben wir noch Früchte, von denen wir uns bis morgen ern?hren k?nnen." Und so geschah es.
Das Krokodil verschlang hastig die beiden Enten und machte sich davon, ohne dem Mann zu danken. In der n?chsten Woche kam am siebenten Tag das Nashorn bei Owusu vorbei und sagte: "Wie ich geh?rt habe, hilfst du den hungrigen Tieren, mein Freund." "Nein", sagte die Frau, bevor Owusu aus seiner Bereitschaft erwachte. "Er hilft nicht, sondern er wird bestohlen." "Was sagst du da", rief Owusu, der von ihrem Geschrei geweckt wurde und schnell aus seiner H?ngematte geklettert war. "Niemand bestiehlt mich, solange ich noch etwas habe, was ich geben kann." Daraufhin führte er das Nashorn trotzig zu einer Grube, die er hinter dem Haus gegraben hatte, hob den Deckel auf, mit dem sie bedeckt war und sagte: "Nimm dir von den Früchten, soviel du brauchst."
Das Nashorn sah die vielen Leckereien, stürzte sich über die Vorr?te und verschlang alles bis auf die letzte Beere. Danach rülpste es, stie? einen lauten Furz aus und lief davon, ohne sich zu bedanken. Die Frau schlug die H?nde über dem Kopf zusammen und rief: "Wann wirst du es endlich begreifen, dass deine Nachgiebigkeit uns noch ruiniert." "Sei ruhig Frau", sagte Owusu. "Vielleicht kommen auch wir einmal in Not und bedürfen der Hilfe der Tiere." "Und womit willst du heute den Hunger deiner Kinder stillen, nachdem du alles fortgegeben hast?"
Owusu l?chelte sie nachsichtig an und gab zur Antwort: "Ich halte schon seit langer Zeit eine Gei? gefangen - für den Notfall. Sie hatte ihre Eltern auf der Jagd verloren und w?re ohne mich sicher l?ngst gestorben. Die lass mich nun holen. Richte inzwischen alles her, damit wir uns an ihrem Braten erfreuen k?nnen."
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