德语翻译故事:Eine Mutter verlässt niemals ihr Kind

发布时间:2019-01-31 05:51:54

 Der 15. Juni 2005. Ein Tag, den ich niemals vergessen werde, ein Tag, an dem für mich die Welt unterging. Wir hatten gerade Mathe, als mich die Direktorin zu sich rief.
Mir schossen wirre Gedanken durch den Kopf, doch dass meine Mutter, meine geliebte Mama, tot sein k?nne, damit habe ich nicht gerechnet. Sie habe die Steuerung über das Auto verloren und sei sofort tot gewesen, teilte die Polizei mir mit. Seit diesem Tag an vernachl?ssigt mein Vater nicht nur mich, sondern auch sich selber.
Er hat sich dem Alkohol zugewandt, seine Arbeitsstelle, auf die er früher so stolz gewesen war, verloren und schl?gt sich durchs Leben. Seine Aggressionen l?sst er an mir aus. An einem verregneten Sonntagmorgen, als ich wieder einmal Opfer seiner Wutanf?lle war, floh ich aus der Wohnung. Ich lief über Stra?en, Blumenbeete und Bürgersteige hinweg und fand mich pl?tzlich in einem mir v?llig unbekannten Wohnviertel wieder.
Es gab viele Reihenh?user und die Menschen wirkten gepflegt. Ich stand an der Ampel, als mir ein Foto, das am Stra?enrand lag, auffiel. Ich hob es auf und betrachtete es genau. Es zeigte einen Park mit vielen B?umen. Es gab Wege, die kreuz und quer liefen und eine Bank, die an einem Baum gelehnt war. Dieser Park bedeutete für mich, Freiheit, ein Gefühl, das ich eigentlich kaum kannte, dennoch, diese Wege, die keine richtige Struktur hatten.
Man kann gehen wohin man will, ohne einen Gedanken an die Zukunft oder die Vergangenheit zu verschwenden. Etwas Besonderes fiel mir erst nach einiger Zeit auf: In der Mitte befand sich eine Lichtung. Sie wirkte auf mich beruhigend, ja, ich wei? auch nicht, irgendwie vertraut. Ich steckte das Foto in meine Tasche und sah auf die Uhr. Es waren schon 3 Stunden vergangen, seitdem ich aus der Wohnung geflohen war. Ich musste wieder zurück, denn sonst würde mein Vater mit seinem liebevoll grinsenden Gesicht auf mich zukommen, sagen "Stella, wo warst du denn solange?" und danach gebe es wieder eine Tracht Prügel. Es k?nnte natürlich auch sein, dass er in der Bar, in der er sich immer zulaufen lie?, sa?. Als ich nach Hause kam, war er nicht da.
Das freute mich, denn so konnte ich einen ungest?rten Abend verbringen und mir das Foto, das ich gefunden hatte, genauer ansehen. Es strahlte Ruhe und Beschaulichkeit aus, eine Welt, scheinbar von der Au?enwelt abgeschirmt. Das Bild gefiel mir, es hatte etwas Besonderes, von dem ich angetan war. Gegen sp?ten Abend ging ich ins Bett und schlief sofort ein. Ich tr?umte von dem Park. Es war ein gro?er, sch?ner Park.
Er lag in einem verlassenen Dorf, 10 km von der Gro?stadt entfernt. W?hrend ich durch den Park schlenderte, an den Waldbeeren naschte und den Duft einatmete, kam ich der Lichtung immer n?her. Ich setzte mich auf die Bank und sah in die Wolken. Pl?tzlich schauten mich die liebevollen Augen meiner Mutter an. Ich erschrak, doch meine Mutter beruhigte mich " Stella, Liebes, bitte sei nicht traurig. Kümmere dich gut um Papa. Er braucht dich, er ist krank. Genie?e dein Leben und denk daran: Ich werde immer stolz auf dich sein! Leb wohl!" Und so schnell sie gekommen war, so schell war sie auch wieder gegangen. Am n?chsten Morgen hatte ich den Wecker nicht geh?rt und war erst gegen 9 Uhr aufgewacht. Ich nahm mir vor, das Zimmer meiner Mutter aufzur?umen.
Als ich an die Schreibtischschubladen ging, fiel mir ein Brief auf. Ich nahm ihn in die Hand und las: "Für meine geliebte Tochter Stella." Ich war aufgeregt, riss den Umschlag auf. Ein einziges Foto war drin. Es war jenes Foto, das den wundersch?nen Park zeigte, in dem ich meine Mutter getroffen hatte.
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