德语翻译故事:Väinämöinen

发布时间:2019-01-31 05:51:54

 Es war Frühling. Jukka lief durch das feuchte, mit Tauperlen bedeckte morgendliche Gras, das sich an seinen nackten Füssen schmiegte. Der Wind roch nach frischer Erde und Schilf am See. Ein Zug wilder Schw?ne flog über ihn dahin und fiel ins Land. Er kletterte auf einen der gro?en Steine, auf denen früher Riesen gesessen hatten.
So jedenfalls hatte es ihm Urho erz?hlt. Uralt war er und hatte sie bestimmt noch gekannt. Der Junge liebte diesen Platz. Und wenn er auf dem Rücken lag und Wolken am Himmel über ihn, zog er mit ihnen bis ins Nordland. Doch jetzt stand er aufrecht und sein Blick ging über den See; über weite Felder bis zu den W?ldern, wo Ilmarinen noch immer die Esse schl?gt. Und es gibt Menschen, die den Klang auch heute noch h?ren, den an manchen Tagen, der Wind herübertr?gt. Ihn überfiel die Lust zum singen. Den alten V?in?m?inen herauszufordern. Den alten Urzeits?nger.
Die Freude in seinem Herzen hinauszutragen, in den durch Sonnenstrahlen durchfluteten Morgen. Er hob seine Arme und eine helle Stimme schwebte in der Luft. Sie stieg h?her und eine Lerche antwortete mit übermütigem Schall. Der Wettgesang lockte B?r und Fuchs, Wolf und Hase aus H?hle und Bau. Jukka blickte zum See, dessen Ufer wei?fedrig geschmückt war. Pl?tzlich teilte sich das Wasser, sch?umte auf und aus den Fluten entstieg V?in?m?inen, der Urzeits?nger.
Gross erhob er sich und an Bart und Haar hing der Tang des Sees. Er gewahrte Jukka und kam auf ihn zu. -Nun, wer hat mich da gerufen? Hat an meinem Ohr gekitzelt? Den alten S?nger, in mir wach gemacht?- Da stand nun Jukka. Ja, er hatte ihn herbeigesungen. Wollte sich mit ihm messen. Nun, wo dieser vor ihm stand, brachte er keinen Ton hervor. Doch V?in?m?inen lachte. -H?r, Milchbart. Hast mir einen gro?en Schrecken eingejagt, mit deinem Lied.
Und weiss nicht recht, darauf zu antworten. So lasst uns denn gemeinsam zum gro?en Gesang anheben.- Jukkas Augen wurden wieder hell und klar. Seine Brust atmete frei und ein erster hoher Klang entflog seinem Mund. Dann fiel V?in?m?inen ein. Mit T?nen, uralt und tief. Die Bauern auf den Feldern, richteten sich auf.
Der Teig der B?uerin blieb an ihren Fingern kleben. Und der Fischer vergass seine Netze auszuwerfen. Eine Stimme drang an Jukkas Ohr. Er ?ffnete die Augen. Vor dem gro?en Stein stand Aino. -Was machst du da und stehst mir erhobenen Armen. Und schaust L?cher in die Luft. Er rieb seine Augen. -V?in?m?inen... - Aino lachte hell auf. -Hast wieder getr?umt von V?in?m?inen. Doch komm herunter und lasst uns fangen spielen. Und vergiss den alten Rauschebart!- Jukka stand noch einen Augenblick und dachte nach. -Na, komm schon-, rief Aino zum zweiten Male.
Dann lachte auch Jukka und sprang vom Stein. Aino rannte davon und Jukka lief ihr nach. Wenn er glaubte, sie greifen zu k?nnen, schlug sie wie der Hase einen Haken und Jukka fasste ins Leere. Aino lachte auf und das heitere Spiel begann von vorne. Endlich lie? sich Aino auf den Boden fallen und Jukka warf sich neben sie. Er blickte in zwei blaue Augen, die wie ein See waren und zum schwimmen einluden. Er legte seinen Kopf auf ihre junge Brust. Aino l?chelte und fuhr mit der Hand über sein dunkles Haar. V?in?m?inen = Hauptheld des finnischen Nationalepos Kalevala
Ilmarinen = Schmied. Ebenfalls eine Hauptfigur des Kalevala
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