德语翻译故事:Ein Hecht im Freibad

发布时间:2021-12-21 19:14:06

 An einem schönen warmen Tag im Mai bezog sich ganz plötzlich der Himmel mit schwarzen regenschweren Wolken. Ein Gewitter, wie man es selten in Westfalen sah, bäumte sich auf und es begann zu blitzen und donnern, dass man Angst bekommen konnte.

Im Nu waren alle Kinder aus dem Freibad geklettert und versuchten so schnell wie möglich nach Hause zu fahren. Auch Alexander und sein bester Freund Maxi rasten mit ihren kleinen Rädern durch die Straßen nach Hause. Noch bevor sie angekommen waren fing es so heftig an zu regnen, dass sie fast glaubten zu ertrinken.

Pitschnass stellten sie ihre Fahrräder in die Garage und betrachteten missmutig das Unwetter. Währenddessen passierte einige hundert Meter weiter etwas ganz Ungewöhnliches. Die Werse, die sich gewöhnlich als kleiner Bach friedlich durch ihr Bett Richtung Ems schlängelte, war durch die Wassermassen zu einem tosenden Wildbach geworden, der keine Grenzen mehr kannte.

Überall stolperte sie jetzt an ihre Böschung und plötzlich, mitten in der Stadt sprang sie darüber und ergoss ihre Wassermassen in die angrenzenden Gärten. Erschreckt versuchten sich alle Fische auf dem Bachgrund in Sicherheit zu bringen. Nur Hugo, der kleine Hecht lachte über die feige Gesellschaft. So schnell er konnte schwamm er über die Böschung und purzelte in den überschwemmten Garten. Hui, war das toll. Überall war Wasser. "Wir Fische erobern das Land!", rief er und stürmte in den Garten. Wie toll schwamm er an Komposthaufen und Obstbäumen vorbei.

Die Gänseblümchen der Wiese kitzelten seinen Bauch und vor Übermut machte er einen Salto. Als es ihm einige Zeit später langweilig wurde und er zurück in den Bach schwimmen wollte, blinkten schon wieder die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolken. Jetzt bekam er es mit der Angst zu tun, denn er fand den Überlauf nicht mehr. Aber nein, er hatte ihn ja gefunden, nur dass er schon wieder trocken war. Langsam versickerte das Wasser im Erdreich.

Zum Schluss lag Hugo nur noch in einer dreckigen kleinen Schlammpfütze. Er war schon zu schwach zum Zappeln und als die Sonne begann seine empfindliche Haut auszutrocknen, sehnte er sich seinem Ende entgegen. In diesem Moment kamen zwei kleine Mädchen in den Garten. "Schau mal!", rief die eine, "dort liegt ein dicker Fisch in unserem Garten." Vorsichtig legte sie Hugo in ihre Schürze. "Uih, hat der Zähne! Da wird sich Opa aber freuen." Saskia, so hieß das kleine Mädchen lief mit ihrer Freundin so schnell sie konnte zu ihrem Opa. Gerade in diesem Augenblick bewegte Hugo noch einmal seine Kiemen. "Der lebt ja noch", sagte der Opa und noch bevor er ausgesprochen hatte, liefen die beiden zum Freibad.

Erst schwamm Hugo wie tot im Wasser, als ihn aber die Mädchen vorsichtig den Bauch streichelten, kam das Leben zurück in seinen grünen Körper und mit einem gewaltigen Satz sprang er Saskia aus der Hand. Die Freundinnen kreischten vor Schreck und liefen nach Hause. Am anderen Tag kamen Groß und Klein wieder in das Freibad.

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