德语故事素材:Das Fell

发布时间:2021-11-26 14:44:34

"Oooch, ist das ein sch?ner Wagen, damit m?chte ich auch in den Kindergarten fahren." Ein kugelrundes, schwarzes Augenpaar starrte begeistert auf das blitzende Gef?hrt, das vor ihm auf der Stra?e stand. "Bist du bescheuert?", schrie dessen Insasse das kleine M?dchen an. "
Das ist ein Rollstuhl, da muss ich immer drin sitzen, ohne diese bl?de Karre kann ich mich überhaupt nicht bewegen. Viel lieber h?tte ich solche Beine wie du", fügte er kleinlaut hinzu. "Solche braunen?", kam es staunend zurück. "Nein, solche gesunden!" "Wieso? Sind deine Beine krank? Zeig mal!" Flinke kleine Finger tasteten nach seiner Decke. Der emp?rte Bursche fauchte und schlug um sich. "Da ist kein Zeiger dran. Was willst du von mir, und wer bist du eigentlich?" "Ich hei?e Zamira und wohne jetzt neben dir." "Zamira - das ist aber ein komischer Name. Bist du Ausl?nder? Bestimmt Türke oder so was!" Seine Mundwinkel bogen sich ver?chtlich. "Ach Quatsch, ich bin auch deutsch.
Den Namen hat mein Papa ausgesucht, der ist n?mlich aus Afrika und ich finde ihn sehr sch?n." "Deinen Vater?" "Nee. Meinen Namen." Die beiden lachten übermütig und grinsten sich an. Zamira sprang freudig um ihn herum. "Wie hei?t du denn?" "Sebastian." "Kommst du mit auf den Spielplatz Sebastian?" Schon zog sie an seinem Wagen und trippelte aufgeregt umher. "Nein, ich kann ja doch nicht mit dir spielen, und au?erdem gucken die anderen Kinder immer so bl?d." "Ach na und, mich schauen auch viele ganz komisch an. Mutti sagt, das kommt, weil ich so sch?n braun bin und die sind blo? neidisch." Neckisch schwenkte sie ihr R?ckchen. "Neidisch?" Von dem Jungen kam ein verst?ndnisloser Blick. "Ja, weil sie selber in der Sonne braten müssen, um solche Farbe zu kriegen.
Und au?erdem habe ich ja mein Fell, das beschützt mich. Oh, da kommt meine Mutti. Ich muss jetzt gehen. Tschü? Sebastian." Die Kleine hüpfte davon und lie? einen v?llig verwirrten Jungen zurück. Nachdenklich kaute er an der Unterlippe. Seine Stirn legte sich in schwere Falten. Was hatte Zamira nur damit gemeint? Ob sie ein altes Katzenfell auf dem Rücken hatte, so wie Opa Ernst, wenn ihm das Kreutz weh tat? Papperlapapp, das konnte gar nicht sein, sie war ja noch nicht so alt wie sein Gro?vater. Sie hatte bestimmt keine Kreuzschmerzen. Seine Neugier wuchs unermesslich. Sollte er sich morgen mit ihr auf den Spielplatz wagen? Würde sie ihm dort zeigen, wie sie mit ihrem Fell die Kinder verscheuchte? Er sah sie schon wie einen Stierk?mpfer vor den anderen Jungen umherspringen, afrikanische Zauberformeln murmeln und einen l?chrigen Pelz schwingen. Ja, er würde seinen ganzen Mut zusammennehmen, wenn, ja wenn dort nicht der dicke Christian w?re. Der ging n?mlich schon zur Schule, und vor dem hatte Sebastian gewaltige Angst. Vielleicht verwandelte seine neue Freundin ihn in einen Stein, oder so was. Seine kindliche Phantasie schlug Purzelb?ume, und er sah schon s?mtliche rotzn?sigen Jungen der Nachbarschaft verzaubert. Sie wurden zu B?umen, Mülltonnen und Coladosen, zu allen nur m?glichen, unbeweglichen Dingen.
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