童话穷人和富人(中德双语)04

发布时间:2019-01-31 05:52:16

Nun hatte der Reiche, was er verlangte, ritt heimw?rts und fing an nachzusinnen, was er sich wünschen sollte. Wie er sich so bedachte und die Zügel fallen lie?, fing das Pferd an zu springen, so da? er immerfort in seinen Gedanken gest?rt wurde und sie gar nicht zusammenbringen konnte. Er klopfte ihm an den Hals und sagte “sei ruhig, Liese,” aber das Pferd machte aufs neue M?nnerchen. Da ward er zuletzt ?rgerlich und rief ganz ungeduldig “so wollt ich, da? du den Hals zerbr?chst!” Wie er das Wort ausgesprochen hatte, plump, fiel er auf die Erde, und lag das Pferd tot und regte sich nicht mehr; damit war der erste Wunsch erfüllt. Weil er aber von Natur geizig war, wollte er das Sattelzeug nicht im Stich lassen, schnitts ab, hings auf seinen Rücken, und mu?te nun zu Fu? gehen. “Du hast noch zwei Wünsche übrig,” dachte er und tr?stete sich damit. Wie er nun langsam durch den Sand dahinging und zu Mittag die Sonne hei? brannte, wards ihm so warm und verdrie?lich zumut, der Sattel drückte ihn auf den Rücken, auch war ihm noch immer nicht eingefallen, was er sich wünschen sollte. “Wenn ich mir auch alle Reiche und Sch?tze der Welt wünsche,” sprach er zu sich selbst, “so f?llt mir hernach noch allerlei ein, dieses und jenes, das wei? ich im voraus, ich wills aber so einrichten, da? mir gar nichts mehr übrig zu wünschen bleibt.” Dann seufzte er und sprach “ja, wenn ich der bayerische Bauer w?re, der auch drei Wünsche frei hatte, der wu?te sich zu helfen, der wünschte sich zuerst recht viel Bier, und zweitens so viel Bier, als er trinken k?nnte, und drittens noch ein Fa? Bier dazu.” Manchmal meinte er, jetzt h?tte er es gefunden, aber hernach schiens ihm doch noch zu wenig. Da kam ihm so in die Gedanken, was es seine Frau jetzt gut h?tte, die s??e daheim in einer kühlen Stube und lie?e sichs wohl schmecken. Das ?rgerte ihn ordentlich, und ohne da? ers wu?te, sprach er so hin “ich wollte, die s??e daheim auf dem Sattel und k?nnte nicht herunter, statt da? ich ihn da auf meinem Rücken schleppe.” Und wie das letzte Wort aus seinem Munde kam, so war der Sattel von seinem Rücken verschwunden, und er merkte, da? sein zweiter Wunsch auch in Erfüllung gegangen war. Da ward ihm erst recht hei?, er fing an zu laufen und wollte sich daheim ganz einsam in seine Kammer hinsetzen und auf etwas Gro?es für den letzten Wunsch sinnen. Wie er aber ankommt und die Stubentür aufmacht, sitzt da seine Frau mittendrin auf dem Sattel und kann nicht herunter, jammert und schreit. Da sprach er “gib dich zufrieden, ich will dir alle Reichtümer der Welt herbeiwünschen, nur bleib da sitzen.” Sie schalt ihn aber einen Schafskopf und sprach “was helfen mir alle Reichtümer der Welt, wenn ich auf dem Sattel sitze; du hast mich daraufgewünscht, du mu?t mir auch wieder herunterhelfen.” Er mochte wollen oder nicht, er mu?te den dritten Wunsch tun, da? sie vom Sattel ledig w?re und heruntersteigen k?nnte; und der Wunsch ward alsbald erfüllt. Also hatte er nichts davon als ?rger, Mühe, Scheltworte und ein verlornes Pferd: die Armen aber lebten vergnügt, still und fromm bis an ihr seliges Ende.
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