Am letzten Samstag im September meint die Sonne es noch einmal richtig gut mit den Menschen. Mama nimmt heute an der Endausscheidung des Schachturniers der Stadt teil. Max und M?xchen h?tten sie gern begleitet.
Das m?chte Mama aber nicht. Sie wei?, dass ihre "M?nner" ihr die Daumen halten, mit ihr fiebern. Die Familie unter den Zuschauern würde sie vom Spiel ablenken, vielleicht sogar nerv?s machen. Max und M?xchen verstehen das. Sie nutzen den sch?nen Sp?tsommertag. Wieder einmal sind Vater und Sohn mit dem Fahrrad unterwegs. Papa m?chte mit M?xchen gern noch einmal in den Wald.
Der Kleine freut sich über die Farbenvielfalt der schon herbstlichen B?ume. Eifrig sammelt er einige der am Boden liegenden Bl?tter auf. "Die nehme ich am Montag mit zum Kindergarten. Frau Stellermann will n?mlich Bl?tter-Bilder mit uns machen. So sch?ne Bl?tter, wie diese hier, hat sie bestimmt nicht.
Guck mal Papa, ich habe Kastanien gefunden. Wenn wir noch mehr finden, k?nnen wir heute Abend mit Mama Tiere oder andere Sachen aus den Kastanien basteln. So wie im letzten Jahr. Wei?t du noch, Papa?" Max und M?xchen l?cheln sich an. Vater und Sohn haben den Waldweg verlassen. Altes, trockenes Laub raschelt unter den Fü?en. Das Unterholz verdichtet sich.
Die B?ume stehen sehr nahe beieinander. Ab und zu f?llt ein Sonnenstrahl durch die Baumkronen. M?xchen findet das jetzt schummrige Tageslicht geheimnisvoll. Angst hat er nicht. Er wei?, dass Papa sich hier auskennt.
