中国童话故事(德文版):Die acht Unsterblichen 八仙-8

发布时间:2019-01-31 05:52:52

Es war einmal ein armer Mann, der hatte schlie?lich gar kein Obdach mehr und keinen Bissen zu essen. Da legte er sich müde und matt drau?en am Weg neben einem kleinen Feldgotttempelchen nieder und schlief ein. Da tr?umte ihm: Der alte wei?b?rtige Feldgott kam aus seinem H?uschen und sagte ihm: ?Ich wei? dir eine Hilfe, morgen kommen hier am Wege die acht Unsterblichen vorbei; vor denen wirf dich nieder und flehe sie an!?

Als der Mann erwachte, setzte er sich unter den gro?en Baum, der neben dem Feldgotttempelchen stand und wartete den ganzen Tag auf die Erfüllung des Traumes. Da endlich, als die Sonne schon nahe am Untergehen war, kamen acht Gestalten des Wegs gegangen, dem Bettler deutlich als die acht Unsterblichen erkennbar. Sieben von ihnen eilten sehr schnell; aber einer mit einem lahmen Bein humpelte hinter den andern her. Vor diesem – es war Li Ti?-Guai – warf sich der Mann auf den Boden. Aber der Lahme wollte nichts von ihm wissen und hie? ihn fortgehen.

Doch der Arme h?rte nicht auf, ihn anzuflehen, da? er mit ihm gehen und auch zu den Unsterblichen geh?ren dürfe. Das sei unm?glich, gab der Lahme zur Antwort. Doch da der Arme gar nicht aufh?rte zu betteln und nicht von ihm wich, sprach er schlie?lich: ?Nun gut, halte dich an meinem Rocke fest!? Das tat der Mann, und nun ging es in fliegender Eile über die Wege und Felder fort, immer weiter, immer weiter. Auf einmal standen sie zusammen hoch oben auf dem Turm des Ponglai-schan, des berühmten Geisterberges am Ostmeer.

Und siehe, da waren die andern Unsterblichen auch. Aber diese waren h?chst unwillig über den Genossen, den Li Ti?-Guai mitgebracht hatte. Doch da der Arme so dringlich bat, lie?en auch sie sich schlie?lich erweichen und sagten zu ihm: ?Wohlan! Wir springen jetzt hinunter in das Meer; folge uns, dann kannst du auch ein Unsterblicher werden!? Und einer nach dem andern von den Sieben sprang hinab in das Meer. Als aber die Reihe an den Mann kam, bekam er Angst und wollte den Sprung nicht wagen. Da sagte der Lahme zu ihm: ?Wenn du dich fürchtest, kannst du auch kein Unsterblicher werden.?

?Was soll ich nun anfangen?, jammerte der Mann; ?meine Heimat ist weit fort, und ich habe kein Geld!? Der Lahme brach ein Stückchen Stein von der Mauerzinne los und drückte es dem Manne in die Hand; danach sprang er selbst vom Turm hinunter und war gleich den sieben andern im Meer verschwunden.

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