德语故事:Die Kinder des Drachenkreuzes(2)
发布时间:2019-01-31 06:02:15
Diese Steine waren in bestimmten Kreisen beliebt für die Praktiken des Astralvampirismus. André nahm den Anhänger in die Hand und sagte dass eine große Kraft von ihm ausging. "Aber wer bin ich und warum ist diese Kette in meinem Besitz, " sagte ich und sah beide fragend an. Seraphine durchbrach die Stille und sagte dass ich morgen zu ihr kommen sollte, ich dürfe niemandem von unserem Gespräch erzählen. André solle mich morgen abholen. Daraufhin verabschiedete Seraphine sich, wechselte noch ein paar vertrauliche Worte mit André und ließ uns alleine.
André wollte mehr über meine Arbeit wissen und ich erzählte ihm von meiner Zeit im Kloster, meinem Studium und von meinen Forschungen. Kurz darauf gingen wir noch einmal auf die Tanzfläche. Auf dem Weg zurück zu unserer Nische wurde ich plötzlich von André weggerissen, ein aufdringlicher Typ zog mich in seine Arme und betatschte mich. André war gleich zur Stelle und ging dazwischen. Er war wütend und kochte vor Zorn. Der Typ packte mich und drehte meinen Hals zur Seite und sagte zu André dass ich nicht sein Eigentum wäre. André droht ihm er solle die Finger von mir lassen, ich gehöre zu ihm. Als er die Kette an mir entdeckte lachte er laut auf, drehte sich um und verschwand. André ging zu unserem Tisch holte meine Sachen und verschwand mit mir durch eine Hintertüre nach draußen. Wir gingen zu seinem Auto und stiegen ein. Er fluchte und sagte dass ich hier nicht sicher sei. Nicht Sicher? Was war hier los? Wohin wir fuhren wusste ich nicht, während der Fahrt sprach er kein Wort mit mir.
Eine halbe Stunde später waren wir an unserem Ziel angekommen. Wir fuhren in eine Tiefgarage, das ganze Haus glich einer Festung, alles war Computerüberwacht. Er führte mich in eine geschmackvoll eingerichtete Wohnung, nahm sich etwas zu trinken und reichte mir ebenfalls etwas. Ich fragte ihn was hier los sei, ob das seine Masche sei Frauen zu sich nach Hause zu locken. Er musste lachen und nahm mich in den Arm. Ich sagte ihm dass ich die Szene von vorhin nicht für gestellt hielt, dieser Typ meinte es ernst. André erzählte mir das Darius sein Bruder sei und dass es nur Schwierigkeiten mit ihm gab, ich solle mir nicht meinen Kopf darüber zerbrechen. Er nahm mir das Glas aus der Hand stellte es ab, zog mich in seine Arme und küsste mich zärtlich. Ganz nebenbei streifte er mir den Mantel ab und zog mir meine Bluse über den Kopf. Ich spürte seine Hände an meinem ganzen Körper und seine Küsse wurden immer leidenschaftlicher. Langsam zog er mich in sein Schlafzimmer und natürlich landeten wir auf seinem Bett. Er überhäufte meinen ganzen Körper mit seinen Küssen, ich zog ihm sein Hemd aus, saß aufrecht auf seinem Schoß und liebkoste seinen Oberkörper. Er zog mich hoch und küsste meinen Hals, erst zärtlich und dann immer leidenschaftlicher, bis ich auf einmal seine Zähne spürte. Ich riss mich los, drückte ihn aufs Bett und glitt langsam mit meiner Zunge über seinen nackten Oberkörper. Ganz nebenbei streifte ich ihm die Lackhose ab und biss zärtlich in seine Brustwarzen. Wir küssten uns leidenschaftlich und ich ließ meine Lippen über seinen Hals wandern, dann setzte ich meine Zähne ein und vergrub sie in seinem Hals, wobei er sich aufbäumte und leise stöhnte. Ich biss immer fester zu und gab mich ganz meiner Leidenschaft hin. Plötzlich riss er mich herum, gab mir einen wilden Kuss und begann meinen ganzen Körper zu liebkosen. Er brachte mein Blut zum Kochen. In seinen Augen brannte ein Feuer und eine Gier die ich nie zuvor gesehen hatte. Dann schliefen wir miteinander, als ich meine Zähne in seinem Hals vergrub machte ihn das rasend vor Lust. Meine Fingernägel krallten sich in seinem Rücken fest und rissen Wunden in sein Fleisch. Seine Zähne bohrten sich in meinen Hals und am Höhepunkt unserer Lust spürte ich einen kurzen Schmerz als er seine Zähne in mein Fleisch grub.
Als ich am nächsten morgen erwachte fühlte ich mich etwas erschöpft, kein Wunder nach so einer Nacht. Wahnsinn, dieser Mann! Ich wollte gar nicht an meine Rückreise denken. Ich sah mich um, doch er lag nicht mehr neben mir, so stand ich auf und ging ins Wohnzimmer. Er stand mit dem Rücken zu mir und telefonierte. Er sagte, dass Darius gestern Ärger gemacht hätte und ich deshalb bei ihm sei, es wäre zu gefährlich mich alleine zu lassen, er wäre sich nun 100 % sicher. Als er mich bemerkte beendete er das Gespräch, kam er zu mir, nahm mich in den Arm und küsste mich. Ich sprach ihn auf das Telefonat an und fragte ihn, warum ich in Gefahr sei, ich wollte endlich wissen was hier los sei. Er erzählte mir dass es großen Ärger in der Familie gab. Darius versuchte mit allen Mitteln einen Keil zwischen die Familie zu treiben. Und er könnte mich dazu benutzen um ihn unter Druck zu setzen. "Wieso sollte er das wir kennen uns doch erst seit gestern Abend", sagte ich. "Ich glaube er konnte an meiner Reaktion gestern Abend erkennen, dass du mir viel bedeutest" sagte André und drückte mich fest an sich. Ich bat ihn mich in mein Hotel zu bringen, es war schon spät und ich hatte nur noch 2 Stunden bis zum Treffen mit Paul. Kurze Zeit später waren wir im Hotel angekommen, ich duschte und machte mich fertig. André wollte mich zu Paul bringen doch ich lehnte dies ab, mein Auftraggeber lebte sehr zurückgezogen und deshalb beschloss ich mit dem Taxi zu fahren. Wir tauschten unsere Handynummern und ich versprach mich bei ihm zu melden, wenn ich auf dem Rückweg wäre. Ich nahm meine Unterlagen und bestellte an der Rezeption ein Taxi. André ließ mich ungern alleine gehen. Mit gemischten Gefühlen machte ich mich auf den Weg.Nach kurzer Zeit hielt das Taxi vor einem kleinen Haus inmitten der Altstadt. Ich bezahlte den Fahrer, stieg aus und betätigte die Türglocke. Die Türe ging auf und vor mir stand ein schlanker, alter Mann, ca. 65 Jahre, graue Haare mit einem herzlichen Lächeln auf den Lippen. Er begrüßte mich, bat mich herein und verriegelte die Türe. "Man muss vorsichtig sein, in Prag lebt es sich gefährlich", sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen. Wir kannten uns von unzähligen Telefonaten und duzten uns. Für mich war er so etwas wie der Großvater aus dem Telefon. Er nahm mir meine Sachen ab und führte mich ins Wohnzimmer, wo er schon Kaffee und Kuchen bereitgestellt hatte. Er schenkte uns ein und fragte mich wie mir Prag gefiele. Ich erzählte ihm von meinem Stadtbummel und das ich interessante Leute kennen gelernt hätte. "Du strahlst ja so meine Liebe, bist du verliebt?" fragte er. Ich berichtete ihm von meiner Begegnung mit Seraphine und André und dass es mich ganzschön erwischt hätte. Dann wurde ich ernst und erzählte ihm von dem Buch das Seraphine mir vorgelegt hatte, es wäre in Familienbesitz und das ich es auf seine Echtheit hin überprüfen sollte. Ich erzählte ihm von den Streitigkeiten die es in der Familie geben musste und das André in einer elektronischen Festung lebte. Paul wurde ganz blass, er sah aus als ob er jeden Moment umkippen würde. Ich stand auf, reichte ihm ein Glas Wasser und fragte ob es ihm nicht gut ginge. "Oh mein Gott, sie haben dich gefunden und alles ist meine Schuld, ich hätte dich nicht nach Prag holen dürfen", sagte er aufgeregt. "Du schwebst in höchster Gefahr Liv, ich habe deinen Vater ausfindig gemacht, doch er darf dich nie in seine Gewalt bringen", sagte Paul. "Was…du hast meinen Vater ausfindig gemacht?" sagte ich verzweifelt. Er stand auf und ging zu einem Regal und nahm ein Buch heraus. Er gab es mir und mir stockte der Atem. Auf dem Einband sah ich die gleiche Abbildung wie auf Seraphines Buch. Sprachlos sah ich ihn an, als er zu erzählen begann: "Ich bin vor ein paar Wochen darauf gestoßen und habe Nachforschungen angestellt, ich habe gute Kontakte zur Unterwelt die mich mit Informationen versorgt. Wie du ja weißt habe ich versucht Informationen über den Geheimbund der Drachenkinder zu bekommen. Dieser Bund bestand aus 9 Clans, jeder Clan hatte sein eigenes Drachenkreuz, so konnten sich die Mitglieder untereinander identifizieren. Jedem Clan stand ein Meister vor, dem die anderen Mitglieder bedingungslosen Gehorsam schworen. Sie agierten im Geheimen, im Untergrund, nur wenige wussten von ihrer Existenz und wenn Informationen nach draußen drangen töteten sie Mitwisser bedingungslos. Einige Clans befassten sich mit alchemistischen Praktiken und der Beschwörung des Teufels. Andere waren skrupellose Mörder und töteten rein aus der Lust am Töten. Der Ursprung der Clans liegt im Dunkeln, manche Schriften sagen sie wären die Nachkommen Kains und Lilihts andere sagen sie würden aus dem Geschlecht Judas hervorgehen. Eines ist sicher, diese Clans sind sehr alt und sie existieren noch heute. Dieses Buch gehört dem Clan der Libra. Er ist der Mächtigste aller Clans und sein Meister ist der uneingeschränkte Herrscher. Sie halten sich Lakaien die sie mit dem Drachenkreuz brandmarken, wenn sich ein Lakai als würdig erweißt erhält er das Blut der Libra. Dieses Blut macht sie unsterblich. Vor 25 Jahren ging der Herrscher der Libra eine Verbindung mit einer aus Island stammenden Hexe ein. Er wollte ein Kind mit ihr Zeugen, dass über die Kräfte der Libra und die der Hexen verfügte. Er verführte sie und sie gebar ihm ein Kind. Als sie hinter seine wahre Natur kam floh sie und brachte ihr Kind in Sicherheit.
Niemand hat je wieder etwas von Mutter und Kind gehört. Doch die Clans suchen seid Jahren nach diesem Kind, denn einige wollen das Kind dazu benutzen um den Meister der Libra zu stürzen. Dieses Kind hat das Blut der Libra durch Geburt übertragen bekommen. Es gibt nur wenige Mitglieder die in den Clan geboren werden. Kein Mitglied des Clans darf ohne Zustimmung der Meister einem Lakaien sein Blut geben. Dieses Kind ist etwas besonderes, es war ein kleines Mädchen das in einer Vollmondnacht im Oktober zur Welt kam. Deine Mutter hat dir die Kette deines Vaters umgemacht und dich in einem Kloster in Deutschland zurückgelassen."Mit den Worten: "Du bist dieses Kind meine liebe Liv", schloss er seine Erzählung. Ich war sprachlos, suchte nach Worten. "Willst du damit etwa sagen mein Vater ist ein Vampir und meine Mutter eine Hexe, das ist doch verrückt, es gibt keine Vampire, sagte ich bestürzt. Ich zweifelte an Pauls Verstand. "Wenn wir Glück haben wissen sie noch nicht wer du bist, du musst Prag sofort verlassen", sagte er. Was, ich sollte Prag verlassen? Nein, nie im Leben würde ich gehen und André zurücklassen. Das alles war doch verrückt. Ich überlegte und mir fiel wieder das Tattoo hinter Andreas Ohr ein, wie Seraphine mich ausgefragt hatte und meine Nacht mit André. Diese wunderbare Nacht, ich erinnerte mich an seine Küsse und…an seine Bisse! Er hatte mich gebissen und da fiel mir auch auf, dass ich heute Morgen keine Kratzspuren auf seinem Rücken gesehen hatte. Eigentlich hätte er Striemen haben müssen, aber da waren keine und dann das seltsame Telefonat, er hat auch gesagt, dass ich in Gefahr wäre. Ich griff mir an den Hals um nach Wunden zu suchen. Ängstlich sah ich Paul an. "Er hat mich gebissen", sagte ich nur. Er stand auf und sah sich meinen Hals an. Es war keine Wunde zu sehen. Schon wenn ich mich als Kind verletzte heilten meine Wunden immer relativ schnell. "Das ist das Blut der Libra, das in dir fließt", sagte er. Ich erzählte ihm von Andreas Tattoo und das auch André andauernd davon sprach, dass ich in Gefahr wäre. Paul fragte mich ob André auch das Tattoo hatte. Ich sagte, dass er tätowiert wäre, aber kein Drachenkreuz hätte. "Dann ist er ein geborener Vampir und er hat wahrscheinlich dein Blut getrunken, das hat ihn noch Stärker gemacht", antwortete Paul. "Er könnte ein Libra sein, vieles spricht dafür, er weiß das du in Gefahr bist und versucht dich zu beschützen", sagte Paul. Ich erzählte ihm auch von Darius, das es Probleme mit ihm gab und über seine Reaktion gestern im Club. "Was sind denn dass für Manieren, man spricht doch nicht schlecht über jemanden der nicht anwesend ist", hörten wir eine Stimme im Hintergrund sagen und ich erschrak als ich Darius im Zimmer stehen sah. "Darius!", sagte ich und sprang auf. "Ja mein Schatz", sagte er "und ich habe euch lange genug zugehört um zu wissen wer du bist und das mein Bruder seine dreckigen Finger an dir hatte". Erstarrt stand ich da und sah ihn an, er war etwas kleiner als André, hatte kurze schwarze Haare, die gleichen grünen Augen wie seine Schwester, trug eine Lederhose und einen dreiviertel langen Ledermantel. Hinter seinem schadenfroh verzogenen Mund konnte ich deutlich zwei Spitze Zähne erkennen. "Du glaubst also nicht an deinesgleichen, ach ja, du bist ja zum Teil noch ein Mensch meine schöne, dass kann ich aber schnell ändern", sagte er und kam langsam auf mich zu. Ich wich zurück und eh ich mich versah stellte sich Paul mit drohender Geste vor ihn. "Alter Mann, was willst du gegen mich ausrichten", sagte Darius, packte Paul und drehte ihn herum. Er riss Pauls Kopf zu Seite und sagte, " erst sein Blut und dann deines mein Schatz, wobei mir deines mehr munden wird wie dieses alte verbrauchte Blut". Dann biss er zu und Paul zuckte und stöhnte auf. "Nein, schrie ich laut auf, lass ihn sofort los". Ich schrie mit ganzer Kraft, doch Paul rührte sich bereits nicht mehr, er war bereits tot, als Darius ihn zu Boden warf. "So und jetzt bist du dran mein Schatz, sagte er, ich wollte schon immer mal das Blut des Meisters kosten". Ich wollte gerade zur Tür rennen, als diese jemand von draußen eintrat und ins Zimmer stürmte. Es war André mit zwei weiteren Männern. Seine Begleiter folgten Darius, der im Angesicht der Übermacht den Rückzug vorzog. Sie verfolgten ihn nach draußen. André kam auf mich zu, doch ich wich zurück und er versuchte mich zu beruhigen. Ich fing an zu weinen und kniete neben Pauls totem Körper nieder. André sah mich an und kniete sich neben mich. "Warum", sagte ich weinend und fiel in seine Arme. Da kamen die beiden Männer zurück ins Zimmer. Darius war ihnen entkommen. Erschrocken wich ich zurück. "Du brauchst keine Angst haben, niemand wird dir etwas tun, dafür sorge ich schon", sagte André und gab den beiden ein Zeichen sich um den toten Paul zu kümmern. Wir standen auf, ich nahm meine Sachen, Pauls Buch und verließ mit André das Haus. Ich stieg in sein Auto und wusste nicht was ich denken sollte.
Wir fuhren in seine Wohnung, oben angekommen sah ich dass er meine Sachen aus dem Hotel hergebracht hatte. Ich sah ihn fragen an. "Du bist dort nicht mehr sicher", sagte er. "Was hast du letzte Nacht mit mir gemacht, fragte ich ihn,…hast du mich gebissen, hast du mich gebissen verdammt noch mal?" schrie ich ihn an. "Ja…ich habe dich gebissen, ich musste doch Prüfen ob du wirklich die Tochter des Meisters bist, ich wollte nicht dass es jemand anderes tut, weil...!" "Weil was, schrie ich, dazu musstest du auch noch mit mir schlafen und mir etwas vorspielen". "Verdammt noch mal, ich habe dir nichts vorgespielt, ich...ich habe mich in dich verliebt und ich wollte nicht dass dich ein anderer anrührt, wenn dein Vater erfährt, dass ich mit dir geschlafen habe und dass ich von dir getrunken habe, dann wird er mich vermutlich vernichten lassen"."Du liebst mich?" sah ich ihn fragend an. Er nahm mich in den Arm und sagte:" Ja, vom ersten Augenblick als ich dich sah hast du mich verzaubert, genauso wie deine Mutter deinen Vater verzauberte, du siehst ihr so ähnlich. "Meine Mutter, sagte ich, ich denke mein Vater hat sie nur benutzt um mich zu bekommen." "Nein, er hat sie geliebt, er hat mir nächtelang von ihr erzählt, ihr verschwinden hat ihn gebrochen, er sucht seid Jahren nach euch, ohne eine Spur…bis gestern"."Wie gut kennst du meinen Vater?" fragte ich.