德语故事:Fups, der Feldhamster (Teil 10)

发布时间:2019-01-31 06:02:49

Da sollte sich jemand auskennen, mit all diesen Heilmitteln! "Bin ich krank oder du?" fragte der Wurm. "Aber wenn meine Mama..." begann Fups. Aber der Regenwurm ließ ihn nicht ausreden. "Keine Widerrede, wir machen nun einen gesunden Spaziergang", gab der Wurm zu verstehen. "Und wir bleiben ja nicht lange. Du wirst schon sehen, du bist wieder da, ehe deine Mama überhaupt merkt, dass wir fort gewesen sind." Das überzeugte Fups. Vor allem deshalb, da er aus Erfahrung schon wusste, wie sich Mamas Besuch bei Frau Wurz immer in die Länge zogen. Und außerdem war es nicht gerade spannend, tatenlos im Bett herumzuliegen. Da war es dort draußen viel schöner! Also quälte sich der kleine Feldhamster, der sich immer noch schwach fühlte, mühsam aus seinem Bett heraus. Noch schwieriger war es, obwohl er den langen Körper des Regenwurmes als Stütze benutzte, aus dem Fenster zu klettern. Fups stöhnte und keuchte, wie seine dicke Oma, wenn sie ein paar Schritte gegangen war. Aber den bequemeren Weg durch die Haustür zu benutzen, traute sich Fups nicht. Schließlich wohnte Frau Wurz gleich gegenüber und Mama und sie tratschten oft vor deren Haus ein wenig. Als er es endlich, dank der freundlichen Unterstützung des Wurmes, nach draußen geschafft hatte, schwitzte er und er hatte das Gefühl, als ob sein schmerzender Kopf endgültig platzen würde. "Allerhöchste Zeit für einen Gesundheitsspaziergang", stellte der Regenwurm mit einem besorgten Blick auf den nach Luft schnappenden Fups fest. Da Fups nicht als Schwächling dastehen und außerdem doch wirklich ganz schnell gesund werden wollte, atmete er tief ein und er machte sich mit zusammengebissenen Zähnen auf den Weg. "Wir gehen nur bis da vorne zu dem Erdhügel", sagte der Wurm. "Da wohne ich nämlich. Und du kannst dann wieder heim und deiner Mama zeigen, wie gesund du bis dahin wieder bist." So wie Fups sich gerade fühlte, glaubte er zwar nicht so recht daran. Aber er nickte zustimmend, denn für eine Widerrede war er zu schwach. Es waren wirklich nur wenige Schritte, die sie zu gehen hatten. Doch als sie vor dem Zuhause des Regenwurms standen, da war dem kleinen Feldhamster ganz schwindelig. "Ich bedanke mich nochmals dafür, dass du mich nicht gegessen hast und wünsche dir noch einen guten Nachhauseweg", verabschiedete sich der Wurm und reichte Fups sein Schwanzende zum Abschied. "Gute Besserung muss ich wohl nicht mehr sagen", fuhr er fort.Tapfer antwortete Fups, der den freundlichen Regenwurm nicht kränken wollte: "Ja, mir geht es schon viel besser", wobei er merkte dass seine Beinchen sich wie Karottenpudding anfühlten. "Wenn deine Mama mal nicht daheim ist, besuche ich dich", rief er noch und war schon in der Erde verschwunden. "Das ist schön", stieß Fups mit letzter Kraft hervor. Dann sah er nur noch Sternchen und fiel um. "Fups, was machst du denn da?" weckte ihn da eine Stimme. "Wwwas?" stotterte der kleine Feldhamster. Er wusste gerade gar nicht, wo er war und was passiert war. "Warum liegst du denn hier auf dem Boden herum?" Fups schlug seine Augen auf. Erst sah er nur etwas Großes, Braunes vor sich. Als er ein paar Mal zwinkerte sah er zwei dunkle Knopfaugen und eine dicke Hamsternase. Jetzt erkannte Fups, wer da zu ihm sprach! "Onkel Fridolin", jubelte er, obgleich ein wenig kraftlos. Dann setzte er sich langsam vom Boden auf. Zu seiner Freude bemerkte er, dass sein Kopf gar nicht mehr dröhnte. Hatte die frische Luft am Ende doch gut getan? "Du siehst gar nicht gut aus!" stellte da aber der Lieblingsonkel fest und hatte den kleinen Fups auch schon auf seine starken Arme genommen. "Du bist krank, du gehörst ins Bett", meinte Onkel Fridolin. Darauf entgegnete Fups nichts. Über die beste Medizin hatte er heute schon genug gehört. Kaum lag Fups wieder in seinem Bett, kam auch schon seine Mama nach Hause. Sie begrüßte ihren Lieblingsbruder mit einem feuchten Schmatz auf die Wange. Fridolin schien das gar nicht so schlimm zu finden. Fups wehrte sich gegen solche Zärtlichkeiten stets mit Händen und Füßen beziehungsweise mit seinen vier Pfoten. Zu Fups’ Erleichterung erzählte Onkel Fridolin nichts vom Ausflug seines Neffen. Auf ihn war eben immer Verlass! Dann betastete Mama mit ihren angenehm kühlen Händen Fups’ Stirn. "Na das fühlt sich ja schon viel besser an", stellte sie fest. "Hast du den Wurm auch brav aufgegessen?" Fups, der sich nun, so gemütlich im Bett liegend, gleich viel besser fühlte, erzählte seiner Mama eine Kurzfassung der Geschichte: "Ach Mama, der Wurm war so nett. Wir haben uns so gut verstanden. Da konnte ich ihn doch nicht einfach aufessen und habe ihn lieber heimgeschickt!" Glücklicherweise war seine Mama gar nicht böse. "Na Hauptsache, es geht dir wieder besser!" sagte sie. "Aber im Bett bleiben musst du heute Abend schon noch!" "Was?" rief Fups entsetzt. "Wo endlich wieder einmal Onkel Fridolin da ist, soll ich schlafen?" "Wer redet denn hier von Schlafen", mischte sich der Onkel in das Gespräch ein. "Wir veranstalten einen wunderbaren Geschichtenabend. Schließlich haben wir uns einiges zu berichten, so lange, wie wir uns nicht mehr gesehen haben." Und als die Mutter das Zimmer verlassen hatte, um endlich wieder nach dem leckeren Essen zu sehen, sagte er augenzwinkernd, als er sich neben Fups auf dessen Bett gesetzt hatte: "Und wenn wir unter uns sind, dann erzählst du mir, was es mit deinem kleinen Ausflug auf sich hatte." Da jubelte der kleine Fups, wie ein wild gewordener Indianer. Allerdings nicht sehr lange. "Hatschi" erschallte es stattdessen, so laut, dass die Wände wackelten. Aber glücklicherweise konnte sich Onkel Fridolin auf den Beinen halten...
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