德语故事:Der Kleine Monkino(2)

发布时间:2019-01-31 06:03:06

Ein Focklas auf Besuch
Leise ging die Sonne hinter dem Horizont unter. Nun wurde es Monkino zu dunkel und er ging in sein kleines Steinhaus, machte sich sein Feuer an und sann über den Tag nach, der ihm ein weiteres Figürchen beschert hatte. Liebevoll stellte er es zu den anderen und legte sich in sein Bett. Kurz bevor er in den Schlaf überglitt, überkam ihn wieder einmal das so traurige Gefühl ganz allein zu sein. Und da kam ihm der Gedanke, es wäre doch so schön jemanden zu haben, der wieder einmal mit ihm sprach. Und mit genau diesem glitt er in einen wunderschönen Traum von einer Familie und Freunden, von lustigen Abenden mit lustigen Wegbegleiter. Am Morgen erwachte Monkino mit einem so tollen Gefühl, dass er sich ohne die sonstigen Schwierigkeiten aus seinem winzigen Bettchen pellte. In aller Eile wusch er sich sein dunkelbraunes Gesicht. Mit jedem Tag, wenn er in die spiegelnde Wasseroberfläche seines Brunnens sah, erkannte er in dem was ihm da entgegen blickte, mehr seinen Vater. Schwarze große Knopfaugen, eine dunkelbraune etwas faltige Haut und eine knubbelige kleine Stupsnase. Wir würden eher sagen, dass er aussah wie einer dieser liebenswerten Teddybären, nur ohne Fell. Doch Monkino sah immer das so sehr vermisste Gesicht seines Vaters. Sogleich und ohne etwas gegessen zu haben, machte er sich auf den Weg neue schöne Holzstücke zu finden, die er bearbeiten könnte. Doch heute hatte er kein Glück. Erst hatte einer dieser albernen Transgotten, diesmal als Brombeerstrauch, große dunkle Beeren auf ihn geschossen. Diese hinterließen auf seiner weißen Latzhose hässliche Flecken. Es waren eigentlich keine Flecken der Früchte. Er hatte eher den Eindruck, dass weiße Flecken auf einer blauen Hose wären. Und das Zeug klebte so und es tat auch ein wenig weh, wenn ihn wieder so ein Geschoss traf. Durch den süßen Geruch angelockt, kamen die Insekten. Summten ihm aufdringlich um den Kopf und er fühlte sich jetzt so elend, dass er den Heimweg antrat. Dort angekommen saß auf seiner kleinen Bank ein fremdes Wesen und lächelte ihn an. "Hallo, ich bin Focklas. Ist das dein schönes Häuschen?" Das war für Monkino entschieden zu viel. Erst die Attacken von diesem blöden Busch und jetzt belagerte dieses dreiste fremde Geschöpf seine Bank. Die Bank, die er mit seinem Vater gebaut hatte. Da darf sich niemand so einfach hinsetzen. Das ist einfach nicht in Ordnung. "Das ist meine Bank." Sagte Monkino in scharfem Tonfall. Der Besucher lächelte ihn mit seinen grünen Augen an. "Oh, das habe ich mir schon gedacht. Ich bin von meiner Reise sehr müde und erschöpft und hatte mir deine schöne Bank ausgesucht, um mich ein wenig zu erholen." Dieser Besucher war ebenfalls ein kleines Geschöpf, so wie Monkino auch eines war. Allerdings hatte er die genauen Gegensätze in seinen Farben. Er hatte eine sehr helle, fast weiße Haut. Auch sein Haar war fast weiß. Gekleidet war er mit einem roten Umhang. Er sah eigentlich sehr nett aus, dachte sich Monkino. Was soll’s, ich kann ihn sich ja mal kurz ausruhen lassen und dann habe ich meine Bank wieder für mich. "Ich bin Monkino und ja, dass ist mein Haus. Ich habe es mit meinem Vater gebaut." "Ein sehr schönes Haus habt ihr da gebaut. Die anderen Häuser, die ich bisher gesehen habe, waren immer so groß, aber dieses hier ist genau richtig." Wieder lächelte Focklas. Allmählich begann Monkino diesen seltsamen Kerl zu mögen. Er lächelte zurück und setzte sich neben ihn. "Wo ist dein Vater?" fragte Focklas Monkino wurde etwas traurig und fing zögerlich an, zu erzählen. "Meine Eltern gehörten zu den Wesen, die sich nie ansiedeln wollten und so zogen wir, als ich noch ganz klein war, durch die Wälder der Gegend. Aber als dann meine Mutter starb, sprach mein Vater einen ganzen Mond lang kein Wort mehr. Er beschloss, dass es jetzt an der Zeit sei, sich ein Haus zu bauen und dort zu bleiben. Also bauten wir dieses Haus und blieben." Monkino blickte auf seine kleinen braunen Hände und sah sie wieder in den Lehmklumpen kneten und diese, dann und wann, nach seinem Vater zu werfen.Focklas sah sich seine an und meinte, "ich habe noch nie ein Haus gebaut, wie großartig. Und was geschah dann? Wo ist dein Vater jetzt?" "Eines Tages als er vom Sammeln zurückkam, sagte er, es wäre jetzt an der Zeit, dass ich allein leben müsse. Er würde jetzt gehen." Focklas sah ihn entsetzt an. "Ja aber, das ist ja schrecklich. Hast du ihn denn nicht gebeten, hier zu bleiben?" "Natürlich habe ich das getan. Aber er hat gesagt, dass er nicht bleiben könne. Doch er versprach mir ganz fest, zurück zu kommen." Monkino setzte sich gerade auf, sah Focklas an und fragte, "weißt du was er noch gesagt hat? Er meinte, er gehe nur in dieser Form, doch nicht in Wirklichkeit. Kannst du mir sagen, was er damit gemeint hat?" Es verstrich einige Zeit bis Focklas antwortete. "Weißt du, wenn ich einmal etwas nicht verstanden habe, stelle ich mir die gleiche Frage immer wieder und irgendwann kam auch jemand und gab mir die Antwort." Er kratzte sich am Kopf und sprach weiter "nur vermute ich, bin ich wohl nicht derjenige, der die Antwort auf deine Frage bringen kann." Er blickte auf und sah Monkino an und in diesem Augenblick setzte sich ein großer rot-gelber Schmetterling auf Focklas Kopf. Er passte so perfekt zu seinem Umhang, dass es aussah, als ob er eine Schleife im Haar tragen würde. Monkino prustete laut los und der hübsche Falter erhob sich in seinen Flug, kreiste Focklas noch einmal um den Kopf und flog davon. Traurig sah Monkino ihm hinterher. "Jetzt habe ich ihn verscheucht. Das wollte ich nicht." "Wie kommst du denn darauf?" Focklas lachte nun ebenfalls. "Ich vermute, du kennst die Freude eines Schmetterlings nicht, oder?" Monkino sah ihn verwundert an. "Dieser wollte nur einmal kurz vorbei kommen, um dich zum Lachen zu bringen und nun wird er sich das nächste willige Geschöpf aussuchen, das bereit ist für ein Lächeln oder sogar um herzhaft zu lachen. Das allein ist ihre Freude - Freude zu verbreiten!" "Das ist ja toll." Meinte Monkino und beide Freunde saßen noch einige Augenblicke schweigend beieinander und jeder hing seinen Gedanken nach. Als dann Frocklas sprach, "Monkino, hast du uns vielleicht etwas zum Essen im Haus? Ich habe schrecklichen Hunger." Tatsächlich, auch sein Magen begann zu knurren, nur er hatte es völlig vergessen. "Nein, ich habe ganz vergessen, auf meiner Suche nach Holz ebenfalls nach Beeren zu sehen." "Aber wie kann das sein, deine ganze Hose ist voll mit Beerensaft? Wie kannst du es dann vergessen haben? Du hast dich scheinbar darin gewälzt." Fragte Focklas ungläubig. Und da erzählte Monkino von seinem ärgerlichen Morgen. "Na, dass war doch nett von diesen Transgotten. Die haben dir angesehen, dass du noch nicht gefrühstückt hast und wollten dir nur was zukommen lassen." Von dieser Seite hatte Monkino die Sache noch nie betrachtet und er fragte sich, was ihn denn so ärgerlich gemacht hatte. Und da musste er sich eingestehen, dass nicht die Transgotten ihn verärgert hatten. Er war wütend gewesen, weil er kein schönes Holzstückchen gefunden hatte und somit war das Geschenk dieses Wesens für ihn ein Angriff. Sodann machten sich beide Geschöpfe auf, um die Zutaten für ein leckeres Essen zu finden.
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