德语故事:JudithsundTillsMond(30)

发布时间:2019-01-31 06:04:11

30 PUSTEBLUMEN

Während Till den fleißigen Mondameisen-Arbeiterinnen erklärte, wie die Raketenräder umzubauen waren, ging Judith zu Robert. Sie holte seinen Rat ein. Sie sah eine Möglichkeit. die Ameisen zu den Fabriken der Rückseitenmonster zu befördern.

Diese Fabriken waren in einer dicken Smogwolke eingehüllt. Da konnten die Ameisen doch mit kleinen Fallschirmen landen. Robert musste sie mit seinem Raketenauto dorthin fliegen. Dann sollten die Ameisen abspringen. Aber woher eine Million Fallschirmchen nehmen?

Wuchs da nicht Löwenzahn auf der Wiese in Roberts Höhle? Judith fragte ihn danach.

"Klar", sagte Robert. "Die ganze Wiese steht voller Löwenzahn. Der ist zu einem Teil schon verblüht. Die Blüten sind zu Pusteblumen geworden. Das müsste für die Ameisen eine ausreichende Menge Fallschirme ergeben. "

Kaum hatte Robert zu Ende gesprochen, da erschien Till am Schlupfloch des Ameisenbaus. Er rannte auf Roberts Raketenauto zu. Eine Million Mondameisen rannten hinterher. Kornblume stellte sich vor die Eingangstür und half dem winzig kleinen Till ins Fahrzeug hinein. Dann spreizte sie ihre Beine und lehnte sich an den Türrahmen. So bildete sie eine Brücke, über die all die vielen Ameisen in das Auto rennen konnten.

Als alle drin waren, hopste Kornblume hinterher. Robert brauste los zu seiner Wiese. Ferngesteuert öffnete er das große Felsentor. Die Ameisen rannten hinein. Es war so wie Robert gesagt hatte. Fast die Hälfte des Löwenzahns war verblüht. Pusteblumen gab es reichlich.

Jede Ameise schnappte sich ein Schirmchen, dann rannte sie schnurstracks wieder zur Mondrakete zurück. Sicherheitshalber zählten die Ameisen noch mal durch. "999.996 - 999.997- 999.998- 999.999." Wo war die millionste Ameise? Verzählt hatten sich die Ameisen nicht, so etwas gibt es nicht bei ihnen.

Also alle noch mal ausgestiegen, alle noch mal auf die Wiese und nachgesehen, wen sie da verloren hatten. Schon von weitem hörten die Ameisen mit ihrem feinen Gehör ein klägliches Stimmchen. Die millionste Ameise klemmte unter einem Grashalm und kam nicht mehr raus. Aber für 999.999 Ameisen war das kein Problem. Gemeinsam hätten sie einen Baum ausreißen können. Na ja, einen ganzen Baum vielleicht doch nicht. Aber einen Strauch schon.

Hoch mit dem Halm, die Verunglückte rausgezogen. Sie schnappte sich ihr verloren gegangenes Schirmchen und rannte mit den andern zu Roberts Auto. Ein wenig hinkte die Unglücksameise. Sie hat einen blauen Fleck am Oberschenkel des zweiten rechten Hinterbeines.

Roboter Robert Robertson wusste genau, wohin er fliegen musste, obwohl er nicht oft auf der Mondrückseite war. Aber die Lage der Monsterfabrik war haargenau und unvergesslich in seinem Computergedächtnis abgespeichert.

Robert flog von weit oben im Sturzflug auf die Fabrik zu. Die Fabrik war kaum zu sehen unter dem Dunst. Eine Wolke aus Dreck und Staub hüllte sie ein. Kaum die Umrisse waren zu erkennen.

Die Ameisen waren an der Tür versammelt. Till öffnete sie. Die Tierchen stellten sich mitsamt ihren Pusteblumenschirmchen auf die Türschwelle.

Robert schrie: "JETZT!" Und mit einem Satz sprang die ganze Million aus dem Mondauto. Robert musste sein Raketenauto schnell nach vorne ziehen. Damit er sich nicht im Sturzflug mit der Spitze in den Mondboden bohrte. Dann wäre das Mondauto verloren, mitsamt seinen Insassen. Denn so schnell könnte niemand abspringen. Und dann wären die ganzen Vorderseitler verloren.

Aber es klappte gut. Robert ist ein sicherer Pilot.

Ein Glück - die Monster hatten nichts bemerkt. Haben sie nichts bemerkt?

So sicher ist das nicht. Das eine oder andere Monster mag die weiße Wolke aus Pusteblumen gesehen haben, die da herniederschwebte. Aber deutlich sehen konnte sie niemand. Denn den Himmel sah man von der Fabrik aus nicht - wegen der Dreck- und Staubwolke. Grau in Grau war alles eingetrübt. Und wenn nun dazwischen irgendeine weiße Wolke auftauchte, was mochten die Monster wohl denken? Staub von einem Meteoriten-Einschlag? Oder ein Schornstein, der etwas mehr weißen Dampf ausspuckt als sonst?

Wahrscheinlich dachten die Monster gar nichts. Sind eher denkfaule Gesellen. Und außerdem hatten sie andere Sorgen. Sie mussten vor ihrem König antanzen. Der wollte ihnen die letzten Befehle geben vor der Schlacht. Und wenn man sich dabei nicht ordentlich benahm, dann konnte man schrecklichen Ärger kriegen.

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