德语故事:JudithsundTillsMond(28)

发布时间:2019-01-31 06:04:11

28 PLAN UND GEGENPLAN

Gar nicht angenehm, was Robert den Kinder erzählte. Die Stechmücken hatten gute Arbeit geleistet. Sie fanden unter Einsatz ihres Lebens alles heraus, was der Monsterkönig vorhatte. Und das war nicht wenig.

Tatsächlich wollte er, wie Schwirrtza vermutete, die gesamte Vorderseite des Mondes unterwerfen. Dazu war ein Großangriff geplant. Und der sollte in fünf Stunden stattfinden. Der König hatte 5000 Raketenräder bauen lassen. Genau nach dem Vorbild der gestohlenen Kinderräder. Sie waren so gut wie fertig. Mit diesen 5000 Rädern sollen 5000 Monstersoldaten zuerst das Hühnervolk überfallen. Egal ob mit oder ohne Hilfe der Stechmücken. Und dann käme der Rest der Vorderseite dran. Der König der Monster hatte sich bei diesem Gedanken genüsslich die Hände gerieben.

Die Freunde überlegten eine Weile und rubbelten sich währenddessen Sauerstoffstaub in die Haut. Robert hatte reichlich davon mitgebracht.

Till dämmerte der erste Schimmer, was zu tun sei. Die Raketenräder mussten umgebaut werden. Er kannte einen Trick. Wenn die Räder nur ein wenig verändert wurden, konnte niemand mehr damit lenken. Und noch ein bisschen mehr umgebaut, dann fuhren die Räder zu jedem Ort, den Till vorher festlegte.

"Aber Tilli, wer soll in kurzer Zeit 5000 Räder umbauen", fragte sich Judith. "Und dazu noch völlig unbemerkt."

"Das könnten die Mondameisen machen", schlug Robert Robertson, der Roboter, vor. "Diese Wesen sind sehr gelehrig. Sie sind flink, und sie sind klein. Niemand wird sie bemerken, wenn sie vorsichtig sind."

"Gut, aber wie kommen die Mondameisen so schnell auf die Rückseite des Mondes zu den Fabriken?" wollte Till wissen.

Dazu fiel niemandem etwas ein. Das würde besonders schwierig, weil die Fabrik immer in einer dicken Abgaswolke lag. Auf dem Mond gibt es zwar so gut wie keine Luft und auch kein Gas. Aber die Fabrik schleuderte soviel Rauch und Qualm in die Umgebung, dass darüber eine dichte Dunstglocke hing.

"Halten die Ameisen so was überhaupt aus", fragte Judith besorgt. "0 ja", antwortete Robert. "Dagegen sind diese kleinen Wesen unempfindlich."

Mittlerweile landete Robert beim Verkleinerungsfeld.

"Was sollen wir denn hier?" staunte Till. "Irgendjemand muss die Ameisen doch bitten. Und ich dachte..."

Robert brauchte nicht weiter sprechen. Die Kinder hopsten vom Trittbrett und wirbelten auf dem Boden herum - bis sie weg waren. Weg waren sie nicht, nur klein wie Mondameisenkinder, das wissen wir ja schon.

Robert stellte seine Optik auf stärkste Vergrößerung. Als er die Winzlinge sah, zeigt er sie Kornblume. Und Kornblume trug sie wieder auf einem Huf ins Raketenauto. Und schon ging’s ab, mit Karacho zum Ameisenbau.

Judith und Till standen vor diesem Bauwerk und staunten nicht schlecht. Es war größer als der höchste Wolkenkratzer, den sie je auf der Erde gesehen hatte. Denn sie waren ja so klein wie Ameisen. Und diese wimmelten aufgeregt um sie herum. Sie hatten von dem bevorstehenden Großangriff der Rückseitenmonster gehört und bauten eifrig ihre Verteidigungsanlagen aus.

Judith und Till suchten den Eingang zu diesem Prachtbau. Sie schauten sich um, woher die vielen Ameisen kamen und wohin sie gingen. Noch bevor sie wussten, wo der Eingang war, kam ein Ameisenwächter auf sie zu.

Obwohl die Kinder schon Übung mit den riesengroßen Mücken hatten, bekamen sie im ersten Moment wieder einen gehörigen Schrecken. Eine Gänsehaut lief ihnen über den Rücken. Mannshoch stand das Mondinsekt vor ihnen. Wie schwarzes Eisen glänzte der Panzer. Die Kieferzangen sahen nicht gerade aus, als wollten sie küssen.

Um so erstaunter waren Judith und Till.

"Ich begrüße die beiden berühmten Erdenkinder. Ihre Tapferkeit ist uns wohl bekannt. Das Volk der Mondameisen wird es als eine Ehre ansehen, die Erdenkinder als Gäste zu empfangen. Mein Name ist Graxur. Ich bin Wächter. Womit kann ich meinen Freunden dienen?"

Uff, die Freunde waren erleichtert, dass die Mondameisen sie als Freunde empfingen. Schnell erzählten sie Graxur ihren Plan, der Wächter brachte sie zur Königin.

Sie marschierten durch Gänge und Höhlen, nahmen viele Abzweigungen und verloren schnell die Orientierung. Aber Graxur kannte den Weg wie seine Westentasche. Nicht einmal musste er überlegen, welchen Weg er einschlagen musste.

Dann kam eine riesige, verzierte Tür. Davor standen auf jeder Seite drei Wachen. Als sie Graxur erkannten, salutierten sie und fragten nach seinem Begehr und seiner Begleitung. Er erklärte das kurz, dann öffneten zwei der Wachen je einen Türflügel.

Es öffnete sich eine große, sehr geräumige Kammer. Sie war bestückt mit edlem Mobiliar, schönen Tischen, Stühlen und Schränken. Mehrere Türen führten zu Seitengemächern. Eines davon musste das Schlafzimmer sein, dachte Judith bei sich. Das hätte sie auch gerne einmal gesehen. Vielleicht konnte sie später einmal danach fragen. Jetzt gab es Wichtigeres zu erledigen.

Die Königin saß auf einem prächtigen Thron. Ailisa wurde sie genannt. Umgeben war sie von einer großen Schar von Hebammen. Denn wenn sie nicht gerade regierte, dann gebar sie Ameisen. Die kamen als kleine Eier zur Welt, die die Hebammen ihrer Herrin sofort abnahmen und in die Brutkammern brachte. Unentwegt legte die Königin ihre Eier. Wenn es die Regierungsgeschäfte jedoch erforderten, dann konnte sie einfach eine Pause damit machen.

Königin Ailisa hatte schon vernommen, was Grausames passiert war. Ihren Kundschaftern entging fast nichts, was auf dem Mond vor sich ging. Auch von dem außermondischen Besuch von Erdenkindern hatte sie gehört. Sehr wunderte sie sich nicht darüber, dass diese nun vor ihr standen. Denn schließlich war sie ja die Königin. Und früher oder später kam sie mit jeder wichtigen Person in Kontakt.

Lange mussten Judith und Till nicht versuchen, Königin Ailisa zu überzeugen. Schnell verstand die den Plan und kommandierte sofort eine Million Arbeiterinnen ab, die die Aktion durchführen sollten. So kamen 200 Ameisen auf ein Raketenfahrrad.

Till erklärte in einem riesengroßen Saal den Arbeiterinnen, was sie an den Rädern umbauen mussten. Die Ameisen lernten das alles blitzschnell auswendig. Das konnten sie gut, sie waren sehr gelehrig. Inzwischen beriet Judith mit der dicken Königin, wie die Ameisen in die Fabrik kommen sollten. Hatte Robert nicht etwas von Rauchwolken gesagt?

"Verträgt Euer Volk eigentlich Smog, Hoheit?" fragte sie die Königin und achtete auf eine vornehme Ausdrucksweise.

"Selbstverständlich. Wir Ameisen können Luft auf Vorrat tanken. Das reicht für einen Tag. Einen Mondtag lang, wohlgemerkt. Das ist soviel wie 28 Erdentage, wenn ich richtig informiert bin. "

"Großartig", stellte Judith fest. "So lange darf das alles gar nicht dauern. Sonst sind wir längst von den Monstern unterworfen."

Hatte sie doch tatsachlich ‚wir’ gesagt! Sie zählte sich mit zu den Vorderseitlern. Jetzt wusste sie, was zu tun sei. Die Qualmwolke war ihr recht. Aber noch war nicht klar, wohin die Raketenräder mit den entführten Monstern fliegen sollten.

Die Königin schlug den Capellakrater vor Das ist zwar einer von den kleineren Mondkratern. Aber der ist allemal groß genug für das Monster-Heer und hat steile Wände. Judith holte Till. Auf den Mondkarten sahen sie sich an, wo der Capellakrater lag. Dann ging Till wieder in den Saal und gab seine letzten Anweisungen. Die Ameisenarbeiterinnen lernten auswendig, wie sie die Zielvorrichtung genau einstellen mussten.

Wenn alles klappte, dann würden die Monster losfliegen. Aber dann funktionierte die Lenkung nicht mehr. Alle 5000 Monstersoldaten würden im Capella-Krater landen. Und dort würden die Vorderseitler sie in Empfang nehmen. Das würde eine ganz besonders freundliche Begrüßung werden.

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