德语故事:JudithsundTillsMond(25)

发布时间:2019-01-31 06:04:12

25 GEFANGEN

Es herrscht jetzt ein ziemlicher Trubel im Saal. Darin bemerken die abscheulichen Pickelklopse nicht, dass eine Stechmücke neu von draußen hereinkommt. Sie ahnen nichts davon, dass diese Mücke um sie herumschleicht. Sie spüren nicht, wie genau diese Mücke ihren Rücken beobachtet, wie sie die Spalten zwischen den Hornplatten mustert.

Schwirrtza konzentriert sich. Rennt drei Schritte vor, immer die Spalte im Auge. ZACK - jagt sie ihren Stachel hinein. Und PSS drückt sie die Hälfte des Schlafpulvers unter die Haut. ZACK - das andere Monster ebenfalls gepiekt. Und PSS den Rest hineingespritzt.

Schwirrtza zieht den Stachel heraus. Das erste Monster ist schon eingeschlafen. Das zweite will sich umdrehen. Gerade hat es den Kopf gewendet, da fallen ihm die Augen zu. Es sinkt in sich zusammen und fängt lauthals an zu schnarchen.

 

"Schlimmer als mein Vater", sagte Judith und schob sich mit Till nach vorne. Während die beiden Schwirrtza um den Hals fielen, begriff das Mückenvolk, was geschehen war. Die meisten freuten sich, dass die Eindringlinge überwältigt waren. Aber andere schüttelten bedenklich den Kopf. Jetzt hatten sie die Monster erst recht zu ihren Feinden gemacht.

"Liebe Freunde", erklärte Schwirrtza, "das Schlafmittel wirkt nur eine halbe Stunde lang. In dieser Zeit müssen wir die Monster unschädlich machen. Ich denke, wir sollten sie in unser Gefängnis werfen."

Die meisten Mücken stimmten zu. Aber einige sagten, man sollte sie in Ruhe lassen und sich den Plänen fügen. Sonst würde das ganze Mückenvolk schwer bestraft.

"Wir werden doch so oder so bestraft", erklärte Schwirrtza. "Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass die Monster uns in Frieden lassen. Sie sagen, sie machen uns zu Verbündeten. Aber dafür sollen wir unsere Freunde von der Vorderseite verraten. Verbündete sind wir nicht, ihre Sklaven sind wir! Und dann glaubt doch keiner im Ernst. dass die Monster ihre Versprechen halten werden. Erst werden sie das Hühnervolk unterwerfen. Dann werden sie alle andern Vorderseitenvölker unterwerfen. Denn der Monsterkönig ist machtgierig. Unsere Hilfe will er. Und wir sollen tatsächlich Verräter werden? Selbst wenn wir diese Gemeinheit begehen, wer glaubt denn, die Monster lassen uns in Ruhe? Haben sie erst mal die Herrschaft über den ganzen Mond erreicht, dann werden sie uns doch auch wegpusten. Der Monsterkönig wäre doch bescheuert. wenn er seine Macht mit uns teilen würde."

Großer Beifall hallte durch den Saal. Jetzt war die letzte Stechmücke davon überzeugt. dass man sich auf keinen Fall den Monstern ergeben durfte.

Gemeinsam packten sie an und schleppten die schlafenden Pickelungeheuer ins Gefängnis. Die Monster hatten sich klein gezaubert, damit sie zu den Stechmücken vordringen konnten. Trotzdem mussten sich die Mücken gewaltig anstrengen. Diese Fleischklötze waren immer noch viel schwerer als die zarten Insekten. Und die schläfrigen Körper ließen sich nicht gut halten.

Mit vereinter Anstrengung schafften es die Mücken. Judith und Till konnten nicht viel helfen. Denn die Steckmücken flogen mit ihren Gefangenen zu einem alten Brunnen. Der hatte kein Wasser mehr und diente als Gefängnis. Vom Grund dieses Brunnens konnten die Monster kaum entkommen. Zur Sicherheit stellten die Mücken Wachen auf.

Inzwischen erläuterten Judith und Till ihren Plan. Einige Mücken sollten heimlich auf die Mondrückseite fliegen und alles ausspionieren. Die Kinder mussten leider zur Erde zurück. Sie wollten am Abend wiederkommen und hofften, dass die Spione dann einiges herausgefunden hätten. Solange konnte man nichts tun. Aber dann würde man sich einen guten Plan ausdenken!

"Eines wüsste ich doch zu gerne", fragte Till. "Keiner wusste bisher, wo ihr überhaupt wohnt. Nur die Hopserberge wussten das. Wie konnten denn die Monster euch überhaupt finden?"

"Dumm sind sie ja nicht, diese Monster. Das muss man ihnen lassen" erklärte Schwirrtza. Die Monster hatten sich selbst mitsamt den Rädern zuerst noch viel kleiner verkleinert, als es selbst die Steckmücken waren. Klein wie ein Staubkorn. So winzig flogen sie einfach einer Mücke hinterher. Diese konnte sie nicht bemerken. Als sie nun wussten, wo das Mückenvolk lebte, drehten sie sich wieder größer und

Drangen in die Höhle ein und versuchten, die Stechmücken zu erpressen.

Jetzt drängte die Zeit. Das Mückenvolk war einverstanden mit dem Plan. Schwirrtza suchte einige Freunde aus. Das war der Spionagetrupp. Inzwischen holten Judith und Till ihre Räder. Endlich hatten sie sie wieder. Liebevoll strich Till über die Lenkstange. Alles in Ordnung, keinen Schaden hatten sie genommen. Eins musste man den Monstern lassen: Mit den Rädern konnten sie offenbar umgehen.

Judith und Till holten Schwung und rasten los. Schwirrtza und ein paar andere Mücken begleiteten sie. Die Scheinwerfer erleuchteten den Gang ausreichend. Ohne oben oder unten anzustoßen brausten die Kinder durch den engen Schacht hinaus.

Landung auf Roberts Mondauto. Der arme Kerl und Kornblume waren schon ganz aufgeregt, weil ihre Freunde so lange wegblieben. Während die Kinder ihr Abenteuer erzählten, startete Robert zu dem Verkleinerungssand.

Rausgesprungen aus dem Auto, rein in den Sand, dreimal nach links gewälzt. Die letzte Drehung - und KRACKS - sind sie wieder normal groß.

"Ich bin so groß wie immer!" ruft Judith begeistert. Nun, Till ist das nicht. Er ist jetzt einen halben Kopf größer als vorher. Schnell nochmals hingelegt. Er hat sich ein bisschen zu weit gedreht. Also wälzt er sich ein wenig nach rechts und murmelt ihren Spruch. Wäre nicht schlecht gewesen, so schnell zu wachsen. Aber ihren Eltern wäre das unheimlich vorgekommen. Zum Arzt wären sie mit ihr gerannt. Nein - dann doch lieber langsam weiter wachsen.

Und nun mussten noch die Räder vergrößert werden. Die Kinder drehten sie dreimal im Sand nach links und sagen "Die Räder sind so groß wie vorher."

Nicht leicht, so kleine Räder richtig zu drehen. Die hätten zu einer Modelleisenbahn gepasst. Aber es klappte. Nach der letzten Umdrehung hielten die Freunde ihre Raketenräder in normaler Größe in den Händen.

Judith und Till ließen es sich nicht nehmen, mit den Rädern zu fahren. Aber Kornblume wollte unbedingt mit. Sie musste unbedingt mit. Wie hätte Judith ihrer Mutter erklären sollen, wo ihr geliehenes Spielzeugpferd abgeblieben ist?

So fuhr Robert mit Kornblume zur Erde, die Kinder flogen nebenher. Unterwegs winkten sich die vier immer wieder zu. Sie waren guter Dinge. Er würde schon gut gehen, der Kampf gegen den Monsterkönig.

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