Es war der 30. November und zugleich der 1. Adventssonntag. Der Zauber der Vorweihnachtszeit hatte auch mich in seinen Bann gezogen. Das Haus war weihnachtlich geschmückt, es roch nach Tannen und selbstgebackenen Keksen, und vor mir auf dem Tisch stand der Adventskranz.
Die Kinder waren im Bett. Martin, mein Mann, hatte sich, wie so oft in den letzten Wochen, in seine Werkstatt zurückgezogen. "Ich hab noch eine Verabredung mit dem Weihnachtsmann", sagte er, küsste mich und verschwand. Ich blieb allein im Wohnzimmer zurück.
