Als Ferdi sich verabschiedete und davonflog, kam Hansi, der Hase auf drei Beinen daher gehoppelt. "Was ist los mit dir, Hansi?", fragte Wutz und lief dem Hasen entgegen. Er kam nur langsam voran, denn der Schnee war inzwischen sehr hoch geworden. "Ich habe mir das Bein verstaucht, als ich mit den anderen um die Wette lief", antwortete der Hase traurig. "Lass mich das mal ansehen!" Wutz bückte sich zu Hansis Bein herab und nachdem er es genau untersucht hatte, nickte er so kräftig, dass ihm dicke Haarsträhnen ins Gesicht fielen. "Ich weiß, was ich für dich tun kann. Warte hier!" Mit diesen Worten lief er in sein Haus. Nach wenigen Augenblicken kam er wieder. In der einen Hand trug er einen schneeweißen Verband und in der anderen ein Heilkraut. Dann bückte er sich wieder zu Hansis verletztem Bein herunter.
Der Hase sah ihm neugierig zu. Dann war Wutz fertig. Um das Bein war nun der Verband gewickelt und darunter war das Heilkraut gelegt. "Bewege dein Bein nur, wenn es wirklich sein muss. Ansonsten halte dich still und lass dem Heilkraut seine Wirkung tun. Dann wird es dir schon bald wieder besser gehen." Hansi bedankte sich herzlich bei seinem Freund und hoppelte vorsichtig davon. Wutz war immer für seine Freunde da. Ein jeder mochte ihn und war gerne in seiner Nähe. Doch dass auch er mal Hilfe oder Gesellschaft brauchte, das bedachten die Waldtiere zuerst nicht. Erst als der Heilige Abend immer näher rückte, fiel ihnen auf, dass Wutz bis jetzt nie darüber gesprochen hatte. Einen Tag vor der großen Bescherung trafen sich die Tiere an einem geheimen Treffpunkt, damit Wutz keinen Verdacht schöpfte.
