Diese Geschichte hat mir Wutz, der kleine Wichtel erzählt. Sie handelt von einem vergangenen Weihnachtsfest, an das er sich von Herzen gerne erinnert. Es war in einer kalten Dezembernacht.
Dicke Schneeflocken fielen vom Himmel und hüllten den Wald in ein weißes Kleid. Wutz, der einzige Wichtel des Waldes, schlief tief und fest, bis es laut an die Tür pochte.
Schlaftrunken rieb er seine Augen. Nachdem es ein weiteres Mal pochte, war er hellwach. Da brauchte jemand seine Hilfe, ging es ihm durch den Kopf. Hastig hüpfte er aus dem warmen Bett und eilte zur Tür. Wutz lebte schon viele Jahre in dem Inneren einer alten Eiche. Schnell öffnete er die runde Holztür. Vor ihm stand Ferdi, der niedliche Spatz. Um seinen Hals hatte er einen dicken Schal gebunden. "Was ist los, Ferdi?", fragte Wutz besorgt. "Komm doch herein!"
Der Wichtel machte seinem Freund Platz und der Spatz trat ein. "Ich danke dir, Wutz", sagte Ferdi mit zittriger Stimme. "Tut mir leid, dass ich dich mitten in der Nacht wecke, aber der Schnee hat mein Nest völlig zugedeckt.
