德语故事素材:Reisen bildet

发布时间:2019-01-31 05:51:53

 Reglos auf dem Bock ihres Planwagens hockend, beobachtete Rosy McFinnan fassungslos und mit weit aufgerissenen Augen die Szene, welche sich vor ihr abspielte. Soeben fiel knapp vor ihrem Gesicht ein ganzes Rinderviertel platschend zu Boden. Genauer gesagt handelte es sich dabei um das Hinterbein eines ihrer eben noch brav vorw?rts trottenden Zugochsen. Sie selbst wurde w?hrenddessen von einem regelrechten Regen aus blutigen, kleinen Fleischfetzen mitten ins Gesicht getroffen.
Dies alles entlockte ihr jedoch, gefangen in ihrem ma?losen Staunen, lediglich einen erstaunten, zischenden Potestlaut. Ansonsten gab es von ihr keine sichtbare Reaktion. W?hrend das zweite Tier des Gespanns mit wild rollenden Augen seine Angst heraus schrie, überwand Rosy - endlich - ihre Erstarrung.
Mit einem erstaunlichen Satz verschwand sie im Inneren ihres Wagens. Sie zw?ngte sich beh?nde zwischen eine gro?e schwere Tonne mit Salzheringen, und den Stapel Stoffballen - extra für die Frau des Bürgermeisters von Eichenberg besorgt - im hintersten Teil des Wagens, und dachte nach. Rosy war eine nüchterne, praktisch denkende Frau.
Sie bereiste seit nunmehr 10 Jahren die lange und beschwerliche Route durch die weiten Grasebenen, bis in die abseits gelegenen D?rfer "Sonnenfleck", "Windfang" und sogar "Eichenberg". Sie war die einzige, die diese lange Reise wagte, und hatte dementsprechend gute Einnahmen durch ihre allj?hrliche Rundreise zu verzeichnen. Zudem war sie ziemlich resolut, st?mmig gebaut, und konnte kr?ftig zupacken.
Dies war auch erforderlich, denn im Laufe der Jahre hatte sie mit Dieben, betrügerischen Kaufleuten und R?ubern fertig werden müssen. Da sie inzwischen mit einem eigenen Wagen unterwegs war, hatte sie dies offensichtlich ganz gut hingekriegt.
Sie hatte sich bisher nie über die harte Arbeit einer H?ndlerin beklagt, aber hier und jetzt wünschte sie sich wirklich nichts auf der Welt mehr, als damals auf ihre Mutter geh?rt zu haben, als diese meinte "mein kleiner Liebling, vergi? diese dumme Idee H?ndlerin zu werden ganz schnell, und mach lieber was solides: Lern ein einfaches Handwerk, und mach dich mit einem netten Mann und ein paar Kindern se?haft!" Rosys Wunsch war in ihrer momentanen Situation allerdings keineswegs übertrieben. Schlie?lich hockte keine vier Meter vor ihr, mitten auf der Stra?e vor ihrem Wagen, ein Drache! Nun wusste zwar jeder, Rosy eingeschlossen, dass es keine Drachen gibt, doch dieses Exemplar kannte die Regeln anscheinend nicht, oder wollte sich einfach nur nicht daran halten.
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