德语童话故事:Der Gärtner und die Herrschaft

发布时间:2022-10-18 23:30:45

Eine Meile von der Hauptstadt entfernt stand ein altes Schlo? mit dicken Mauern, Türmen und gezackten Giebeln. Hier wohnte, jedoch nur in der Sommerzeit, eine reiche, hochadelige Herrschaft; das Schlo? war das beste und sch?nste von allen Schl?ssern, die sie besa?. Es stand wie neugegossen von au?en da, und drinnen herrschten Traulichkeit und Bequemlichkeit.
Das Wappen der Familie war in Stein über dem Tor eingehauen, wundersch?ne Rosen schlangen sich um Wappen und Erker, ein ganzer Grasteppich breitete sich vor dem Schlosse aus, und da waren Rotdorn und Wei?dorn, da waren seltene Blumen selbst au?erhalb des Treibhauses.
Die Herrschaft hatte auch einen tüchtigen G?rtner; es war eine Lust, den Blumengarten, den Obst- und Küchengarten zu sehen. An diesen grenzte noch ein Rest von dem ursprünglichen alten Garten des Schlosses mit Buchsbaumhecken, die so beschnitten waren, da? sie Kronen und Pyramiden bildeten. Hinter diesen standen zwei m?chtige alte B?ume; sie waren fast immer bl?tterlos, und man h?tte leicht glauben k?nnen, da? ein Sturmwind oder eine Windhose sie mit gro?en Klumpen Dünger bestreut h?tte, aber jeder Klumpen war ein Vogelnest. Hier baute seit undenkbaren Zeiten eine Schar schreiender Dohlen und Kr?hen ihre Nester: es war eine ganze Vogelstadt, und die V?gel waren die Herrschaft, die Besitzer, die ?lteste Familie des Gutes, die eigentliche Herrschaft des Schlosses.
Keiner von den Menschen da untern ging sie etwas an, aber sie duldeten diese niedrig gehenden Gesch?pfe, obwohl diese zuweilen mit der Flinte knallten, so da? es den V?geln im Rückgrat kribbelte und jeder Vogel vor Schreck aufflog und schrie: "Rack! Rack!" Der G?rtner sprach oft mit seiner Herrschaft davon, da? man die alten B?ume f?llen sollte, sie s?hen nicht gut aus, und wenn sie wegk?men, würde man wahrscheinlich von den schreienden V?geln befreit werden, die anderswohin fliegen würden. Aber die Herrschaft wollte weder die B?ume noch die Vogelschar entbehren, das war etwas, was das Schlo? nicht verlieren durfte, es war etwas aus der alten Zeit, und die sollte man nicht ganz ausl?schen. "Diese B?ume sind nun des Erbgut der V?gel, m?gen sie es behalten, mein guter Larsen!"
Der G?rtner hie? Larsen, aber das hat nun weiter nichts zu bedeuten. "Ist ihr Wirkungskreis nicht gro? genug, lieber Larsen? Sie haben doch den ganzen Blumengarten, die Treibh?user, den Obst- und Küchengarten?" Das alles hatte er, und er pflegte und hegte es mit Eifer und Tüchtigkeit, und das wurde von der Herrschaft anerkannt, aber sie verhehlten ihm nicht, da? sie bei Fremden oft Früchte a?en und Blumen sahen, die das übertrafen, was sie in ihrem eigenen Garten hatten, und das betrübte den G?rtner, denn er wollte das Beste und tat das Beste. Er hatte ein gutes Herz und verrichtete seine Arbeit gut. Eines Tages lie? ihn die Herrschaft rufen und sagte in aller Milde und Herrschaftlichkeit, da? sie am vorhergehenden Tage bei vornehmen Freunden eine Art ?pfel und Birnen bekommen hatten, die so saftig und wohlschmeckend waren, da? sie und alle G?ste sich voller Bewunderung ge?u?ert hatten.
Die Früchte waren gewi? nicht hier aus dem Lande, aber die sollten eingeführt und hier heimisch werden, wenn unser Klima es erlaubte. Man wu?te, da? sie drinnen in der Stadt bei dem ersten Fruchth?ndler gekauft waren. Der G?rtner sollte in die Stadt reiten und sich danach erkundigen, woher diese ?pfel und Birnen gekommen waren, und dann Pfropfzweige anfordern. Der G?rtner kannte den Fruchth?ndler sehr gut, denn gerade an ihn verkaufte er für seine Herrschaft den überflu? an Obst, der im Schlo?garten wuchs. Und der G?rtner ritt in die Stadt und fragte den
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