德语故事素材:Schmunzeleien aus Lehninka

发布时间:2019-01-31 05:51:52

 Julchen lebte mit ihrem Vater, einem flei?igen Waldarbeiter, ganz allein im tiefen Wald in einer selbst gezimmerten Blockhütte. Die Mutter war bei ihrer Geburt gestorben, daher kümmerte sich die verwitwete Schwester ihres Vater liebevoll um beide. Julchen wuchs zu einem richtigen Waldkind heran.
Eines Tages erkrankte die Ziehmutter schwer und starb schlie?lich. Die Kleine hatte der Tante immer schon viel helfen k?nnen und das musste sie auch, damit sie eines Tages sich und ihren Vater selbstst?ndig versorgen konnte. Bereits sehr früh, durch Vaters Hilfe, konnte sie schreiben und lesen. Eines Tages kam nun ihr Vater mit einem Hund nach Hause.
Zur Begrü?ung sprang dieser wild und schwanzwedelnd durch das Zimmer und blieb erstaunt vor Julchen stehen, sah ihr tief in die schwarzen Augen, hob die rechte Pfote und bet?rte sie mit einem liebevollen "Hundel?cheln". Das ebenso erstaunte M?dchen setzte sich in die Hocke und streichelte dem fremden Tier liebevoll über Kopf und Rücken. Eine innige Freundschaft und Liebe nahm ihren Anfang. "Vater, was ist das für ein Hund und wem geh?rt der?", fragte Julchen aufgeregt. "Der scheint niemandem zu geh?ren.
Zumindest scheint ihn keiner zu vermissen, denn er streunt schon mehrere Tage bei uns im Wald herum. Die Waldarbeiter fütterten ihn schon mit ihren mitgebrachten Butterbroten!", sagte der Vater mit ruhigem aber besorgtem Ton.
"Lass ihn bitte bei mir!", bettelte Julchen und drückte sich an den Vater, der seine Arbeitsjacke gerade auszog und an den Türhaken h?ngen wollte. Sein Blick fiel mitleidsvoll auf seine kleine Tochter, deren Gesicht sich nach oben streckte und brennend auf ein Ja wartete. "Na gut!", kam es von seinen Lippen. So, als h?tte er alles verstanden, sprang der Hund beiden abwechselnd an den Beinen empor, bellte vor Freude und wurde so zum neuen Familienmitglied. Eigentlich war er ein ganz normaler mittelgro?er Hund. Aber mit seinem rechten Ohr, das steil in die H?he stand, w?hrend das andere schlapp nach unten hing und in einer wei?en Fellspitze endete, sah er recht lustig aus.
Die runde schwarze Schnauze war in der Mitte mit einem wei?en Punkt verziert. Das Fell war schwarz, bis auf das vordere rechte Bein, auf dem ein wei?er Streifen zu sehen war und weiter über den Rücken bis zur Schwanzspitze verlief. Weil die einsame Hütte tief im Wald lag, hatte sie noch nie andere Kinder gesehen. Mit der Zeit konnte der schlaue Hund, den sie "Luga" nannte, alles verstehen, was sie ihm erz?hlte. Es war ein wirklich besonderer Hund.
Dennoch sehnte sich Julchen immer ?fter nach anderen Kindern zum Spielen. Eines Nachts, als ihr die Gedanken daran wieder einmal keine Ruhe lie?en, kam ihr eine Idee. Gedichte - lustige Verse! Wie oft hatte sie in einem kleinen, abgegriffenen Büchlein ihres Vaters, das fast nur Gedichte enthielt, begeistert gelesen. Von Phantasien beseelt schrieb sie lustige Verse über und aus ihrem Leben und schrieb sie auf kleine Zettel. Sie drehte sich eine bunte Kordel, band sie um "Lugas" Hals und weihte ihn in ihren Plan ein. Der kullerte begeistert mit den Augen. Julchen steckte nun den ersten Zettel hinter die Kordel, gab dem Hund einen kleinen Klaps und schon sauste er davon.
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